2026-05-15T09:36:57.455Z

Relegation

Roding sieht ein echtes Derby-Schmankerl

Am Pfingstmontag fighten Untertraubenbach und Obertrübenbach im großen Nachbarschaftsduell um einen sicheren Platz in der Kreisliga

von Florian Würthele · Heute, 10:30 Uhr · 0 Leser
Feiert der SV Obertrübenbach (in Schwarz) am Montag den Aufstieg in die Kreisliga?
Feiert der SV Obertrübenbach (in Schwarz) am Montag den Aufstieg in die Kreisliga? – Foto: Martina Wolfert

Für solche Spiele liebt man die Relegation! Im Rahmen der zweiten Runde der Kreisliga-Relegation im Fußballkreis Cham/Schwandorf kommt es am Pfingstmontag zu einem echten Derby-Kracher. Am Rodinger Esper prallen der FC Untertraubenbach und der SV Obertrübenbach aufeinander. Nur wenige Kilometer trennen die beiden Ortschaften vor den Toren Chams. Dementsprechend ist eine vierstellige Zuschauerkulisse beinahe garantiert. Die einen wollen hoch, die anderen drin bleiben. Sicher ist: Der Sieger dieser Partie darf nächste Saison in der Kreisliga ran. Anstoß ist um 17 Uhr.


Untertraubenbach, 2022/23 sogar für eine Saison Bezirksligist, will den Sturz in die Kreisklasse unbedingt verhindern. Ein großer Schritt dahin wurde mit dem Sieg in der ersten Relegationsrunde getan. Letzten Samstag setzte sich die Elf von Trainer Markus Brummer gegen die SpVgg Pfreimd II mit 2:1 durch. Das vielumjubelte Siegtor fiel erst in der 90. Minute und fast im direkten Gegenzug zum Gegentreffer. Letztendlich überzeugte der FCU speziell mit seiner Effizienz mit den sich bietenden Torchancen. Dies könnte auch am Montag wieder ein Faktor werden.

Auch Obertrübenbach geht mit Rückenwind ins Derby. Am Ende eines nervlichen Drahtseilakts durfte der SVO jubeln. Gegen Dieterskirchen musste man kurz vor Abpfiff der Verlängerung das Gegentor zum 2:2. schlucken, hatte dann aber im Elfmeterschießen das glücklichere Ende für sich. Die Leistung passte, allerdings war die Chancenausbeute ausbaufähig. Das Tor zur Kreisliga steht weit offen. Natürlich möchte der Vizemeister der Kreisklasse Ost jetzt auch hindurchgehen. Für die von Michael Lösl trainierte Mannschaft wäre es eine direkte Rückkehr, zwölf Monate nach dem Abstieg. Schon am Ende der Vorsaison musste Trübenbach in die Relegation. Mit einem bitteren Ende. Dieses Mal soll es anders laufen.

Wie geht es weiter?

In der Relegation zur Bezirksliga haben es mit Arnschwang und Ettmannsdorf II zwei Teams aus dem Spielkreis in die 3. und finale Runde geschafft. Sollten beide Mannschaften am kommenden Donnerstag ihr Spiel gewinnen, bekämen in der Kreisliga-Relegation die vier Verlierer der 1. Runde ungeahnt nochmal eine Chance. Das Quartett würde dann um den fünften freien Platz kämpfen. Gewinnt entweder Arnschwang oder Ettmannsdorf, sind vier Kreisliga-Plätze frei. Dann sind die Gewinner der 1. Runde durch und die Verlierer Kreisklassist. In beiden Fällen hätten Obertrübenbach und Untertraubenbach einen Startplatz im Kreisoberhaus sicher – egal wie das morgige Duell endet.

Sollten Arnschwang und Ettmannsdorf jedoch beide verlieren, wären nur drei Kreisliga-Plätze frei. Dann würde der morgige Verlierer in eine 3. Relegationsrunde gehen. Dort ginge es gegen den SV Diendorf, der sein Rele-Match gegen Erzhäuser verlor, endgültig um die Kreisliga-Zugehörigkeit. Es hängt also viel vom Ausgang Bezirksliga-Relegation ab.