
Am Sonntag ab 13 Uhr wird in der Dreifachturnhalle Roding der neue Hallen-Champion im Kreis Cham/Schwandorf ermittelt. Acht Teams kämpfen um den Titel und wollen Nachfolger der SpVgg Pfreimd werden. Das erfolgreichste Oberpfälzer Hallenteam der jüngeren Vergangenheit (viermal Kreismeister und viermal Bezirksmeister) mischt zwar beim Kreisfinale mit, ist aber ohnehin für die Bezirksmeisterschaft gesetzt. Heißeste Anwärter auf den Titel sind neben Pfreimd sicherlich Landesligist TB 03 Roding und Bezirksligist SV Schwarzhofen.
Doppelter Anreiz für alle: Die Bezirksmeisterschaft findet heuer im eigenen Spielkreis statt, am Sonntag, den 18. Januar in Wackersdorf. Dorthin fährt der Kreismeister und Vizemeister. Sollte Pfreimd unter den Finalisten sein, rückt der Drittplatzierte nach.
Auf dem Hallenboden konnte den Pfreimdern in den letzten Jahren kaum einer das Wasser reichen. Allerdings hat sich mit Bastian Lobinger „der“ Hallenspieler schlechthin im Sommer verabschiedet. Was geht ohne ihn? „Unser Ziel ist es, ins Halbfinale zu kommen. Danach schauen wir was möglich ist“, meint SpVgg-Coach Michael Hartlich. Aus der eigenen Vorrundengruppe kann Hartlich nur die SG Diendorf/Nabburg beurteilen: „Die haben in der Vorrunde eine sehr guten und starken Eindruck hinterlassen.“ Generell hänge viel davon ab, mit welchen Spielern die anderen Vereine antreten würden.
Aus der Bezirksliga ist zudem der SV Schwarzhofen vertreten. Die Blauweißen hatten noch vorm Jahreswechsel das Vorrundenturnier in Teublitz gewonnen. „Wir wollen die für uns erfolgreiche Hallenrunde auch in Roding entsprechend weiterführen und auch dort unter den Top-4 landen. Nicht einfacher macht dieses Unterfangen die Tatsache, dass Landesligist und Heimmannschaft TB Roding in unserer Gruppe ist“, erklärt Trainer Adi Götz, der selbst am Sonntag verhindert ist.
Angesprochene Rodinger gehören als klassenhöchster Starter automatisch zum Kreis der Favoriten. „Zuhause“ möchten sich die Wolfram-Brüder, Almeida Da Silva & Co. freilich gut präsentieren. „Als Gastgeber und einziger Landesligist sind wir natürlich Favorit, jedoch hat die Ligazugehörigkeit wenig Aussagekraft in der Halle. Da reichen ein paar gute Spieler aus für eine starke Hallenmannschaft. Auch wenn wir bisher kein Hallentraining hatten, wollen wir natürlich trotzdem so viele Spiele wie möglich gewinnen – wobei der Erfolg nicht an erster Stelle steht. Mir ist wichtiger, dass sich kein Spieler verletzt und die Jungs Freude haben“, unterstreicht Chefanweiser Andreas Klebl.
Zu den drei klassenhöheren Startern gesellen sich zwei Kreisligisten (FC OVI-Teunz und SG Diendorf/Nabburg) sowie drei Kreisklassisten (SV Bernried, 1. FC Neunburg vorm Wald und Nachrücker TSV Falkenstein). Sie alle wollen die Favoriten so gut es geht ärgern. „Wir freuen uns einfach drauf, fahren völlig befreit hin und wollen die 'großen Zwei' in unserer Gruppe, Roding und Schwarzhofen, ärgern. Sollten sie patzen, wollen wir da sein. Der Einzug ins Halbfinale wäre für uns ein Erfolg“, so Christian Zechmann, Trainer von OVI-Teunz.
Die Gruppeneinteilung:
Gruppe L: 1. FC Neunburg vorm Wald, SG Diendorf/Nabburg, SV Bernried, SpVgg Pfreimd
Gruppe S: FC OVI-Teunz, SV Schwarzhofen, TB 03 Roding, TSV Falkenstein
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