
Nur noch gut zwei Wochen sind es bis zum Saisonstart des SSV Ulm in der 3. Liga. FuPa Württemberg sprach mit Trainer Robert Lechleiter (45) über die Erwartungen und auch den großen Umbruch nach dem Abstieg.
FuPa Württemberg: Ihr habt am vergangenen Freitag das Trainingslager in Südtirol mit einem 3:0-Sieg gegen den FC Obermais abgeschlossen. Wie lautet das bisherige Fazit der Vorbereitung?
Robert Lechleiter: Wir haben im Trainingslager top Bedingungen vorgefunden und konnten unsere Inhalte trainieren. Mit dem jetzigen Stand sind wir zufrieden, haben aber bis zum ersten Spiel noch 2,5 Wochen Zeit. Hier haben wir noch 3 Spiele, in denen wir unsere Abläufe noch verfeinern können.
Am kommenden Samstag steht nun die Saisoneröffnung gegen den FC Zürich an und nur wenige Tage später das erste Spiel im WFV-Pokal gegenden SV Mietingen. Wie wollt ihr diese Spiele angehen?
Wir freuen uns auf unserer erstes Spiel im Donaustadion mit unserer neuen Mannschaft vor unseren Fans. Wir erwarten einen Top Gegner, der uns alles abverlangen wird und bereits in der Woche drauf in die Saison startet. Gegen Mietingen steht dann das erste Pflichtspiel an. In beiden Spielen wollen wir die Dinge auf den Platz bekommen die wir bisher trainiert haben.
Es gab nun einen sehr großen Umbruch beim SSV nach dem Abstieg: 14 Zugängen stehen 18 Abgänge gegenüber. Wie groß ist die Herausforderung aus den vielen neuen Spielern ein gutes Team zu formen?
Es ist eine sehr spannende Aufgabe, die uns im Verein zusammen mit dem ebenfalls neuen Trainerteam bereits geglückt ist. Die Neuzugänge wurden vom ersten Tag an top aufgenommen und geben jeden Tag alles und sind sehr fleißig.
Ist es nun besonders wichtig das die langjährigen Spieler bei den Spatzen noch mehr Verantwortung auf und neben dem Platz übernehmen?
Das haben die Spieler, die bereits länger dabei sind, bereits gemacht, indem sie unsere neuen vom ersten Tag an geholfen haben. Das ist eine große Qualität der Spieler.
Sind noch weitere Verstärkungen geplant?
Das Fenster ist noch sehr lange geöffnet, es kann gut sein das wir hier nochmal aktiv werden, wenn wir von einem Spieler überzeugt sind.
Sie haben den SSV in der vergangenen Saison in einer turbulenten Phase übernommen. Ist das jetzt nochmal ein ganz anderes Gefühl sich "in Ruhe" auf die neue Saison vorzubereiten?
Die Vorbereitung im Sommer ist was natürlich was anderes als die Situation im März. Man hat 6 Wochen Zeit die neue Mannschaft zu formen. Ich freue mich sehr auf die neue Saison und den Start.
Was macht den SSV Ulm 1846 Fußball aus und was gefällt Ihnen besonders an diesem Verein?
Der Umgang bei uns ist etwas ganz Besonderes. Hier kommt jeder gerne zur Arbeit und gibt alles, um unsere Ziele zusammen zu erreichen.
Zum Saisonauftakt reist Ulm am Sonntag 3. August zum SV Wehen Wiesbaden, eine Woche später geht es dann zu Hause am Samstag gegen den FC Erzgebirge Aue. Natürlich nicht zu vergessen die 1. Runde im DFB-Pokal gegen den SV Elversberg am 17. August. Wie groß ist die Vorfreude auf diese Spiele und was trauen Sie der Mannschaft zu?
Sehr groß. Wir wissen das wir sofort da sein müssen da wir gleich auf starke Mannschaften treffen. Wir werden die Spiele voller Überzeugung angehen und wollen hier gleich zu Beginn positive Ergebnisse erzielen.
