RNL-Turnier: SG Eintracht startet mit 3:0-Sieg
Bad Kreuznacher souverän gegen die Spielvereinigung Ingelheim +++ Alemannia muss sich mit 1:1 gegen FV Biebrich begnügen
von Jochen Werner · 11.07.2025, 23:16 Uhr · 0 Leser
Eintrachtler Levi Mukamba (blaues Trikot) bremst hier in allerhöchster Not Ingelheims Tom Zimmer aus. SGE-Keeper Felix Basting muss nicht eingreifen. – Foto: Mario LugeWALDALGESHEIM. Mit zwei Ergebnissen, die so ungefähr auch erwartet werden durften, startete das 35. Ruheforst-Rhein-Nahe-Liga-Turnier von Alemannia Waldalgesheim. Im Auftaktspiel der Gruppe drei kam Eintracht Bad Kreuznach zu einem von den Zahlen her klaren 3:0-Erfolg gegen die SpVgg Ingelheim. Der anschließende Auftritt des Veranstalters gegen den hessischen Verbandsligisten FV Biebrich 02 endete unentschieden 1:1. Vor allem deshalb, weil die Alemannia in der Schlussphase Konsequenz und Geschlossenheit vermissen ließ.
Fr., 11.07.2025, 18:00 Uhr "Es war zum Turnierstart ein vernünftiges Spiel von uns”, blickte Eintracht-Trainer Thorsten Effgen auf die Partie zurück. Jan Wingenter (7.) hatte für die frühe Führung gesorgt, Deniz Cinar baute sie im Laufe der Partie per Einzelleistung im Strafraum (52.) und im Nachschuss (76.) aus. Auch wenn Effgen “nur selten ganz zufrieden” ist, anerkannte er, dass sich seine Jungs zeigten und sich gegen einen über die komplette Spielzeit diszipliniert agierenden Gegner viele Chancen herausspielten. Die allerdings hatten auch die Ingelheimer. Vor allem direkt vor und kurz nach der Pause schnupperte die SpVgg am Ausgleich. “Da mussten wir das 1:1 machen”, wusste auch Stürmer Francesco Teodonno. Ihn freute, dass die Mannschaft sich trotz vieler Neuzugänge stabil präsentierte. “Wir haben uns darauf eingestellt, dass es für uns heute eher defensiv wird”, so Teodonno, “und da haben wir es eigentlich gut gemacht und nicht viel zugelassen.”
Bad Kreuznachs Malik Schäfer (blaues Trikot) und seine früheren Teamkollegen Toni Auletta (rechts) und Tolga Memet. – Foto: Mario Luge Fr., 11.07.2025, 20:00 Uhr Mit dem relativ stumpfen Platz musste in Spiel zwei auch die Alemannia kämpfen. Gegen die Hessen aus Biebrich trat die Mannschaft von Elvir Melunovic im 4-1-4-1-System mit Neuzugang Amar Kurtagic als alleinigem Sechser an. Der agierte bisher zwar eher auf der Acht. “Aber ich fand's insgesamt gut. Auf der Sechs spiele ich gerne, wenn ich der Mannschaft damit helfen kann”, formulierte es der 18-Jährige. Vor allem vor der Pause hatte die Alemannia die besseren Chancen, doch das Leder wollte nicht über die Linie. Marlon Pira (30.) traf nach feiner Einzelleistung von links außen nur den rechten Pfosten (40.). Nch dem Wechsel zeigte sich Andrej Juric imAlemannia-Tor wiederholt auf dem Posten. Offensiv sorgte Nils Gräff für die Erlösung, als er einen an ihm verursachten Fpulelfmeter sicher verwandelte (66.). Nickas Seifert shaffte aus der Drehung den nach Spielanteilen verdienten Ausgleich (82.). Für Juric kein Grund schwarz zu sehen. “Wir haben es mit der neuen Innenverteidigung eigentlich gut verteidigt. So etwas kann passieren”, sagte der Keeper.