Der FC Süderelbe hat im Abstiegskampf der Gamesright Oberliga Hamburg einen wichtigen 4:1-Heimsieg gegen die SV Halstenbek-Rellingen eingefahren. Nach einer turbulenten ersten Halbzeit, die von einem frühen Führungstor für die Gastgeber durch Can Kömürcü (9.) und einem schnellen Ausgleich durch Jannis Daniels (25.) geprägt war, sorgte eine Rote Karte für Halstenbek-Spieler Mario Riesner (63.) für die Wende. Der Gäste-Spieler holt FCS-Kapitän Kömürcü von hinten rüde von den Beinen und wurde zurecht vorzeitig unter die Dusche geschickt. Diese Überzahl nutzte Süderelbe in der zweiten Hälfte aus, als die eingewechselten Spieler Marius Wilms und Christivi Masombo entscheidend zum Sieg beitrugen.
Trotz einer starken Anfangsphase der Süderelber, in der sie mit ihrer schnellen und direkten Spielweise das Spiel bestimmten, brach ihre Leistung nach dem Ausgleich des Gegners etwas ein. Trainer Stefan Arlt kritisierte die zunehmenden Fehler und Ballverluste, die zur Unsicherheit führten. In der zweiten Halbzeit, nach einer strategischen Umstellung und der Roten Karte gegen Halstenbek, lief die Maschine des FCS dann wieder rund. Wilms brachte seine Mannschaft mit einem Tor und einer Vorlage auf die Siegerstraße, Masombo sorgte mit einem sehenswerten Treffer für die endgültige Entscheidung.
Für Halstenbeks Trainer Heiko Barthel war die Rote Karte der entscheidende Wendepunkt im Spiel. Auch er räumte ein, dass sein Team in der ersten Hälfte die Chancen nicht konsequent nutzte und nach dem Platzverweis den Faden verlor. Trotz des klaren Rückstands nach der Roten Karte blieb die Mannschaft in der zweiten Hälfte ohne nennenswerte Antwort, und die Niederlage war letztlich verdient.
Der Sieg für den FC Süderelbe war nicht nur ein wichtiger Schritt im Abstiegskampf, sondern auch ein Befreiungsschlag für die Mannschaft nach einer durchwachsenen Leistung gegen Concordia.