2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

„Riesen, riesen Moral bewiesen und den Abwärtstrend gestoppt.“

Gifhorn zurück in der Spur

von NK · Gestern, 22:53 Uhr · 0 Leser
– Foto: Lea Bindewald

Der MTV Gifhorn hat das Derby gegen den VfB Fallersleben mit 4:3 gewonnen und damit nach zwei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg eingefahren. Bereits das Hinspiel hatte Gifhorn mit 3:2 für sich entschieden, während Fallersleben nach der Niederlage gegen Göttingen 05 nun auch gegen das nächste Top-Team nicht punkten konnte.

Gifhorn erwischte zunächst den besseren Start und ging durch Julio Rodrigues (13.), der einen Freistoß verwandelte, in Führung. Doch die Gäste antworteten schnell: Emin El-Ouhibi (17.) glich nach einem Freistoß aus dem Halbfeld und Abstimmungsproblemen in der MTV-Hintermannschaft aus, ehe Oliver Mundry per Foulelfmeter (27.) das Spiel drehte. Zudem musste Gifhorn nicht nur den Elfmeter, sondern auch zeitgleich einen Platzverweis wegen Notbremse hinnehmen.

Trotz Rückstand blieb Gifhorn im Spiel, ließ jedoch zunächst Chancen liegen. Ringe: „Wir haben dann nach dem 1-0 noch zwei Riesenchancen, müssen da schon unser Torepolster erhöhen.“ Stattdessen ging es mit einem 1:2 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel Moral bewiesen

Nach dem Seitenwechsel zeigte Gifhorn dann eine beeindruckende Reaktion. Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeber die Partie durch Marc Upmann (48.) und erneut Julio Rodrigues (50.). Ringe lobte den Auftritt seiner Mannschaft: „Sensationell, was die Jungs dann abgerissen haben.“ Trotz Unterzahl blieb Gifhorn dominant uns zeigte Willenskraft: „Der eine hat dem Anderen geholfen und wir haben als Team alles reingehauen.“ Außerdem funkten die eingewechselten Spieler allesamt.

In der Schlussphase sorgte Simone De Gaetani (84.) für das 4:2, ehe Dennis Bauer (90.+3) noch einmal verkürzte. Insgesamt zeigte sich Ringe begeistert: „Riesen, riesen Moral bewiesen und den Abwärtstrend gestoppt.“

Fallersleben haderte vor allem mit einer kurzen Schwächephase nach der Pause. Sportdirektor Tom Daedelow erklärte: „Zwei Minuten Tiefschlaf bringen uns um den Lohn einer engagierten Partie beim Spitzenteam. Es war mehr drin und das ist ärgerlich.“

Gifhorn bleibt zwar auf Rang zwei, ist jedoch weiterhin in der Pole-Position auf den Aufstieg. Fallersleben rutschte auf Rang zwölf ab, nachdem Vahdet und Volkmarode siegreich waren.