Türkspor Neu-Ulm untermauerte mit dem 3:0 gegen den SC Staig seine Spitzenstellung, während der FV Olympia Laupheim durch das 3:1 gegen den FC Wangen bis auf Rang drei nach vorne stürmte. Der TSV Heimenkirch setzte mit dem 4:1 beim SV Kressbronn ein wichtiges Signal im unteren Tabellendrittel, und auch der TSV Riedlingen sammelte beim 2:1 gegen den FV Rot-Weiß Weiler wertvolle Punkte. Der SV Reinstetten erledigte seine Pflicht beim 2:0 gegen den FV Bad Schussenried souverän und hielt den Anschluss an die Spirtzengruppe.
Spitzenreiter Türkspor Neu-Ulm besiegte den SC Staig klar mit 3:0, obwohl Awet Kidane in der 60. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. Nikola Stojnovic brachte die Gastgeber in der 44. Minute in Führung, Giuliano Santoro erhöhte in der 75. Minute, ehe Mustafa Onur Cumur in der Nachspielzeit zum 3:0-Endstand traf (90.+5). Mit nun 59 Punkten bleibt Türkspor das Maß der Dinge in dieser Liga und macht einen großen Schritt in Richtung vorzeitige Meisterschaft. Staig verharrt nach der Niederlage bei 36 Punkten auf Rang zehn und musste einen kleinen Dämpfer hinnehmen.
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Der FC Blaubeuren musste beim 1:6 gegen den SV Mietingen einen heftigen Rückschlag hinnehmen und steht mit 37 Punkten auf Rang neun. Die SSG Ulm 99 gewann ihrerseits ein wildes Spiel gegen den SV Kressbronn mit 3:2 und ist mit 40 Punkten Vierter. Das Hinspiel entschied Blaubeuren mit 2:0 in Ulm für sich. Gerade deshalb ist dieses Derby hochspannend, weil Blaubeuren Wiedergutmachung sucht und die SSG die Chance hat, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten.
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Der FV Biberach geriet durch das 0:1 von Dominik Glaser in der 8. Minute früh im Derby unter Druck und fand danach keinen Weg zurück in die Partie. Mit dem 0:2 in der 68. Minute sorgte Robin Ertle für die Vorentscheidung, Dominik Glaser setzte in der 84. Minute dann denn Schlusspunkt zum 0:3. Für Mietingen ist der Auswärtssieg im Kampf um den Klassenverbleib von großem Wert, da sich die Mannschaft sich mit 33 Punkten deutlich von den unteren Plätzen absetzen kann. Biberach dagegen bleibt bei 23 Punkten auf Platz 15 und muss den Blick nach diesem direkten Duell noch sorgenvoller nach unten richten.
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Der FC Srbija Ulm kassierte zuletzt beim TSV Neu-Ulm eine deutliche 1:6-Niederlage und steht mit 29 Punkten auf Rang zwölf. Der TSV 1889 Buch reist nach dem 1:0 gegen den FV Biberach und dem 4:1 im Nachholspiel beim SC Staig als Tabellenzweiter mit 43 Punkten an und hat spürbar Rückenwind. Das Hinspiel gewann Buch mit 5:2. Die Gäste gehen daher als Favorit in dieses Derby, wissen aber zugleich, dass der Druck im Rennen hinter Spitzenreiter Türkspor Neu-Ulm mit jedem Spiel zunimmt.
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Der SV Reinstetten erledigte seine Aufgabe gegen den Tabellenletzten seriös und gewann mit 2:0. Philipp Kolb sorgte in der 25. Minute für die Führung, Karl Hampp entschied die Partie in der 81. Minute. Mit jetzt 40 Punkten rückt Reinstetten auf Platz sechs vor und bleibt in der dicht gedrängten Verfolgergruppe in Schlagdistanz. Für den FV Bad Schussenried verschärft sich die Lage dagegen weiter, denn mit nur zehn Punkten bleibt der Aufsteiger abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.
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Der FV Olympia Laupheim drehte gegen den FC Wangen nach frühem Rückstand eine intensive Partie und belohnte sich mit einem 3:1-Heimsieg. Simon Wetzel traf in der 22. Minute zunächst für die Gäste, doch Christian Gavric (32.), Dominik Ludwig (47.) und Brikeldo Dashi (75.) drehten die Begegnung zugunsten der Laupheimer. Damit springt Olympia mit 42 Punkten auf Rang drei und setzt im engen Rennen hinter der Spitze ein starkes Zeichen. Wangen bleibt bei 37 Punkten stehen und fällt in einem gedrängten Mittelfeld auf Rang acht zurück.
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Der TSV Riedlingen zeigte Moral und rang den favorisierten FV Rot-Weiß Weiler nach Rückstand noch nieder. Pirmin Fink brachte die Gäste per Foulelfmeter in der 12. Minute in Führung, doch Hannes Schmid drehte die Partie mit seinen Treffern in der 68. und 80. Minute für den TSV. Für Riedlingen ist der Sieg im unteren Tabellenbereich enorm wertvoll, weil die Mannschaft nun 29 Punkte aufweist und vorerst auf Platz 12 vorrückt. Weiler verpasst dagegen die Chance, seine starke Position in der Spitzengruppe zu festigen, und rutscht mit 42 Punkten auf Rang vier ab.
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Der TSV Heimenkirch ging schon in der 8. Minute durch Simon Weber in Führung und nutzte die frühe Überzahl nach der Roten Karte gegen Mark Bukovec in der 10. Minute konsequent. Die weiteren Tore zum 4:0 erzielten Valentin Kirchmann (21.), erneut Simon Weber (42.) und Christian Eberle (52.). Liam Gierer verkürzte in der 67. Minute zwar noch auf 1:4, mehr Widerstand konnte der SV Kressbronn jedoch nicht entwickeln. Für Heimenkirch sind diese drei Punkte im Kampf um den Klassenverbleib von erheblicher Bedeutung, weil die Mannschaft nun bei 28 Zählern steht und nur noch einen Punkt von einem Nichtabstiegsplatz entfernt ist. Kressbronn bleibt mit 18 Punkten auf Platz 16 und steckt nach der 15. Saisonniederlage weiter tief in der Abstiegszone.