2026-04-03T19:57:16.526Z

Allgemeines

Rhenania Lohn stellt neuen Trainer vor

Nach dem Abgang von Trainer Dirk Kalkbrenner ist Rhenania Lohn fündig geworden bei der Suche nach einem Ersatz. Jörg Frings wird die Mannschaft ab der kommenden Saison übernehmen.

von Tristan-Yannick Benten · 27.06.2025, 18:00 Uhr · 0 Leser
Frings wird neuer Trainer Lohns
Frings wird neuer Trainer Lohns – Foto: Yannick Schmitz

Die Trainersuche war erfolgreich: Jörg Frings übernimmt das Team von Rhenania Lohn zur kommenden Spielzeit. Der 53-Jährige folgt auf Dirk Kalkbrenner und wird versuchen den Bezirksliga-Absteiger wieder in Schwung zu bringen.

"Wir haben uns bewusst für Jörg Frings entschieden"

Nach der Bekanntgabe des Abgangs von Kalkbrenner wurde in Lohn intensiv nach einem neuen Übungsleiter gesucht, der in das Vereinsprofil passt. Schlussendlich entschied sich die Vereinsführung für Frings, der jahrelange Trainer-Erfahrung mit sich bringt. "Wir haben uns bewusst für Jörg Frings entschieden, weil wir überzeugt sind, dass er als Trainer zu dem Weg passt, den wir als Verein einschlagen wollen. Dieser Weg steht für Charakter, Teamgeist, eine starke Identifikation mit dem Verein – und für ambitionierten Fußball", erklärte Nikolas Mürkens, der sportliche Leiter des Vereins.

Frings hatte einige Stationen in den letzten Jahren, aus verschiedenen Ligen und auch Altersgruppen. So trainierte er beispielsweise die U-19 des SC Borussia Lindenthal-Hohenlind, wie auch die Herrenmannschaft vom Jugendsport Wenau in der Bezirksliga. Die meiste Erfahrung sammelte er in der Kreisliga A, in der er drei verschiedene Mannschaften betreute. Mit Wenau landete der 53-Jährige in der Tätigkeit als Co-Trainer auf dem dritten Rang und verpasste den Aufstieg somit nur knapp.

Doch nicht nur die jahrelange Erfahrung machte Frings für den künftigen A-Ligisten interessant. "Jörg Frings bringt zudem ein wertvolles Netzwerk an jungen, ehrgeizigen Spielern mit, das wir gezielt für unsere sportliche Weiterentwicklung nutzen möchten", sagte Mürkens.

Mit neuen Zielen in die kommende Saison

Mit nur 24 Zählern aus 30 Partien stieg Rhenania in der abgelaufenen Saison aus der Bezirksliga ab. Mit nur 38 erzielten Toren stellte Lohn zudem die zweitschlechteste Offensive der Liga. Doch in der kommenden Spielzeit soll sich einiges ändern. Der neue Übungsleiter und Zugänge wie Valdet Radi und Jens Jäckel sollen dabei helfen, den Verein wieder in die Spur zu bringen. Zudem stellt der Verein ein klares Konzept auf. "In der kommenden Saison liegt unser Fokus darauf, die Mannschaft weiter zu festigen und den Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung zu legen. Dabei setzen wir bewusst auf den Kern des Teams aus der vergangenen Spielzeit, um Kontinuität, Stabilität und Vertrauen aufzubauen", betonte der sportliche Leiter.

In Lohn soll wieder erfolgreicher Fußball gespielt werden. Die Richtung, in die es gehen soll, ist für die Verantwortlichen des Vereins klar. "Das ist der Weg, den wir als Verein gehen wollen: mit einer klaren sportlichen Linie, langfristiger Planung und dem Ziel, gemeinsam etwas zu entwickeln, das Bestand hat – auf und neben dem Platz," äußerte Mürkens.

Ob dieses Konzept in den kommenden Jahren auf gehen wird, wird sich noch zeigen.