2026-04-14T12:48:59.332Z

Allgemeines

Rhenania Hochdahl verliert knapp beim MSV Düsseldorf

Mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen hält der Aufsteiger lange dagegen. Am Ende fehlt die Klasse gegen den spielerisch reiferen Gegner.

von RP/ Elmar Rump · Heute, 11:30 Uhr · 0 Leser
Hochdahl verliert gegen den Tabellenführer.
Hochdahl verliert gegen den Tabellenführer. – Foto: Dieter Meßy

MSV Düsseldorf – SC Rhenania Hochdahl 3:1 (2:1). Aufsteiger Rhenania forderte dem Spitzenreiter der Bezirksliga, Gruppe 1, alles ab. „Natürlich war der MSV mit seinen guten Einzelspielern ein starker Gegner. Aber die mussten schon einiges investieren, um das Spiel für sich zu entscheiden. Wir haben es dem Tabellenführer lange Zeit schwer gemacht, können zwar mit der Niederlage leben, dennoch hätte aus unserer Sicht heute sogar mehr drin sein können“, konstatierte Mursel Zabeli.

Zwei Situationen waren aus Sicht des Cheftrainers diskutabel. Einmal der von Kevin Taghu Tamo verursachte und von Aaram Abdelkarim verwandelte Handelfmeter (22.). „Kevin wurde der Ball aus kurzer Entfernung an die Brust geschossen. Eindeutig,“ so Zabeli. Die fünfminütige Nachspielzeit in Hälfte eins, mit dem 2:1 durch Tom Voss, empfand der Trainer ebenfalls „überzogen“. Zuvor (34.) hatten die Hochdahler durch den mit einem Flachschuss in die lange Ecke erfolgreichen Mohamed Barkammich, nach gelungenem Umschaltspiel über Oliver Krizanovic und Tobi Schössler, ausgeglichen.

Zabeli sieht "Ansporn" für die kommenden Wochen

Der MSV begann zwar druckvoll, Jannick Heinzig im SCR-Tor musste zwei-, dreimal entschlossen zupacken, aber nach 20 Minuten gestaltete der Gast das Geschehen durchaus ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt zunächst mehr Anteile für den spielerisch reiferen Klassenprimus. Hochdahl hielt im Rahmen der Möglichkeiten mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen dagegen. Nur das 3:1 (76.) durch den 17. Saisontreffer von Carlos Penan war nicht zu verhindern.

In der Folge versuchte der SCR offensiver zu werden, ohne indes wirklich zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Von daher gehören die Gelegenheiten von Krizanovic, Schössler und dem eingewechselten Maik Gaida eher in die Kategorie „halbe Chancen“. „Wir haben uns gut verkauft. Das ist Ansporn für die nächsten Aufgaben“, schlussfolgerte Coach Zabeli.