
Düsseldorfer SC 99 – SC Rhenania Hochdahl. Vorerst bleibt es eine Momentaufnahme. Aber nach dem zwölften Spieltag in der Bezirksliga, Gruppe 1, steht der SC Rhenania auf Rang 14. Eine Platzierung, die im kommenden Juni den direkten Ligaerhalt bedeutet. Während der Aufsteiger nach zwei Siegen hintereinander auf einer kleinen Erfolgswelle schwimmt, tut sich der Traditionsklub aus Derendorf schwer, das anvisierte Ziel umzusetzen, zumindest die angedachte gute Rolle im oberen Drittel des Tableaus zu spielen.
Mehr als Rang zehn (16 Punkte) ist für die Elf von Coach Sascha Walbröhl derzeit nicht drin. Da wundert es nicht, dass dessen Kollege Peter Burek seinem Team vor der Partie am Sonntag – Anstoß ist bereits um 14 Uhr auf der Sportplatzanlage an der Windscheidstraße – mehr als nur die Außenseiterrolle zutraut: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Die sechs Punkte aus den zwei letzten Begegnungen waren für uns sehr wichtig. Nicht nur in der Tabelle, sondern auch für die Köpfe der Jungs. Wir fahren, warum auch nicht, selbstbewusst nach Düsseldorf und wollen von dort was mitnehmen.“ Gleichwohl weiß der Coach, dass es keinen Grund gibt, übermütig zu werden.
Der DSC, wenn auch derzeit mit einigen Sorgen, nicht nur was das Tabellenbild angeht, hat da einige gute Leute im Kader. Wie den früher in der Regionalliga für den Wuppertaler SV und Alemannia Aachen aufgelaufenen Routinier Dennis Dowidat (35). In jedem Spiel für ein Tor gut sind Onurcan Baysal (8 Treffer) und Pascal Ryboth (5). Jetzt wurde – der Personalnot geschuldet – noch der langjährige Leistungsträger Marc Paul (30) reaktiviert, der seine Karriere im Sommer eigentlich beendete. Die sportlichen Probleme der Düsseldorfe spiegeln auch die jüngsten Resultate wider. Vor dem 3:2 zuletzt in Kalkum-Wittlaer ging der DSC in den vier Begegnungen zuvor jeweils als Verlierer vom Platz.
Beim SC Rhenania fehlen am Sonntag die angeschlagenen Feyzullah Demirkol und Hamza Malek sowie der privat verhinderte Johann Hübschen.