
SC Rhenania Hochdahl – CfR Links Düsseldorf. Im Fußball muss vor Begegnungen mit besonderer Bedeutung oft die landläufige Formulierung herhalten „wir stehen vor einem wichtigen Spiel“. Die Partie der Rhenanen an diesem Sonntag um 15.30 Uhr auf dem Sportplatz Grünstraße darf indes mit Fug und Recht als eine solche bezeichnet werden. Gewinnt das Team von Peter Burek (14. Platz – 13 Punkte) zum vierten Mal in Folge, ist der Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld geschafft.
Gleichwohl kommen die Linksrheinischen (15. – 11 Zähler) nicht nach Hochdahl, um die Punkte freiwillig abzuliefern. Schwach in die Saison gestartet, verbuchte Links zuletzt das beachtliche 1:1 beim Fünften ASV Mettmann und den 3:2-Erfolg gegen Kalkum-Wittlaer. In diesem Kellerduell warf der CfR seine Stärken im Umschaltspiel, gepaart mit dem hohen Tempo der torgefährlichen Außenbahnspieler Paschalis Ivantzikis und Patrick Kamprakis, spielentscheidend in die Waagschale. Dahinter sorgt der oberligaerfahrene Dennis Schreuers (zuvor FC Büderich) für Ideen und Spielkultur.
Von daher weiß der Liganeuling, was auf ihn zukommt. Chefcoach Burek betont: „Natürlich ist die Stimmung bei uns nach den drei Siegen hervorragend. Wir genießen diese Momentaufnahme, werden aber nicht übermütig. Damit sind wir zuletzt gut gefahren. Wir arbeiten in den Übungseinheiten weiter konzentriert an unseren Stärken, aber auch den Schwächen. Das neu gewonnene Selbstvertrauen, die Entschlossenheit in den Zweikämpfen und die Qualitäten im Umschaltspiel. All das hat uns zuletzt weitergebracht, waren die Garanten für den Erfolg.“ Der 48‑Jährige macht aber auch deutlich: „Ich sehe beide Teams durchaus auf Augenhöhe. Auf die Spielidee der Düsseldorfer, mit schnellen Kontervorstößen Druck aufzubauen, stellen wir uns ein. Wie so oft in vermeintlich engen Spielen geben auch diesmal Kleinigkeiten den Ausschlag.“
Nicht dabei sind „Bakka“ Barkammich, Johann Hübschen (beide privat verhindert) sowie die angeschlagenen Hamza Malek (Knie) und „Feyzu“ Demirkol (Rücken).