
Nach der Entlassung von Martí Cifuentes im Januar und einer fast vierwöchigen Interimsphase unter Andy King, in der die Mannschaft unter anderem aus dem FA Cup ausschied, fiel die Wahl der Vereinsführung auf Rowett. Mit über 400 Spielen Erfahrung als Trainer in der Championship (u.a. bei Birmingham City, Millwall und Stoke City) gilt er als ausgewiesener Kenner der Liga.
„Gary ist ein Manager mit tiefgreifenden Kenntnissen dieser Liga und weiß genau, worauf es in den verbleibenden 14 Spielen ankommt – es ist ein reiner Überlebenskampf“, betonte der Vorsitzende Aiyawatt Srivaddhanaprabha bei der Vorstellung am Mittwoch.
Die Situation beim Sensationsmeister von 2016 ist prekär. Neben einer sportlichen Talfahrt wurde der Klub durch einen Abzug von sechs Punkten wegen Verstößen gegen die Finanzregeln (Profit and Sustainability Rules) hart getroffen. Aktuell rangiert Leicester auf dem 22. Tabellenplatz, zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer.
Rowett wird bereits am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen Stoke City – ebenfalls eine seiner ehemaligen Stationen – auf der Bank sitzen. Unterstützt wird er dabei von seinem neuen Co-Trainer Callum Davidson, mit dem er einst gemeinsam für Leicester auf dem Platz stand.
Das erste Heimspiel im King Power Stadium ist für den 28. Februar gegen Norwich City angesetzt. Für Rowett ist es die Chance, seinen Ruf als „Stabilisator“ zu festigen und den stolzen Klub vor dem Fall in die League One zu bewahren.