
Um die Meisterschaft auch mathematisch festzuschnüren, genügte dem SV Neubörger am Sonntagnachmittag ein einziger Punkt. Bei zunächst gutem Wetter startete das Spiel furios: In der fünften Minute konnte Matthias Wessels Fischer nach starker Vorarbeit von Guyhermann Kouassi einnetzen, nur kurz darauf glich Stefan Purk aus (13.)


In einer danach ereignisarmen Halbzeit machte Werlte über weite Strecken das Spiel, ohne dass sich nennenswerte Chancen boten. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde mehr behandelt als gespielt.
Dennoch kam Neubörger besser in die zweite Halbzeit, hatte einige Chancen, besonders nach Standards, von denen es im Spiel viele gab.
Auch Werlte verzeichnete eine Großchance, als die Hausherren einen Ball im eigenen Sechzehner nicht ausreichend klären konnten - doch Bernd Horstmann war zur Stelle.
Als das Wetter umschlug und sich in Starkregen wandelte, übersah die Defensive der Spitzenreiter den Torschützen Purk, der auf der linken Seite viel Freiraum hatte und Leon Ulfers in Szene setzte - Spiel gedreht.

Dass der Torschütze (im strömenden Regen wohlgemerkt) zum Jubel das Trikot abstriff, rächte sich nur drei Minuten später: Nach einem Foulspiel an Fynn Wübben sprach der Schiedsrichter Martin Broer den Hausherren einen Strafstoß zu, den Jonas Korte im Nachschuss verwandelte.
Vier Minuten Nachspielzeit waren schon um, als Werlte einen letzten Freistoß zugesprochen bekam. Dieser sollte nichts einbringen: Ein Remis reichte dem Spitzenreiter zur Meisterschaft, die nach einem kurzen Durchpusten intensiv und bis tief in die Nacht gefeiert wurde.
