2026-04-29T13:32:52.058Z

Spielbericht

Remis bei Kellerkind Lupburg zu wenig für Dietfurt

von Anton Bachhuber · Gestern, 22:36 Uhr · 0 Leser

Der TSV Dietfurt zeigte in der Kreisliga 2 Regensburg kein schlechtes Spiel, aber das 3:3 (1:2)-Unentschieden gegen den SV Lupburg fühlte sich am Ende trotzdem wie eine Niederlage an. Der Tabellenvierte blieb beim Kellerkind hinter seinen Möglichkeiten zurück und verabschiedete sich damit wohl endgültig aus dem Aufstiegsrennen.

Die Lupburger, mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen, zeigten von Anfang an keine Angst vor den Dietfurtern. Die Zuschauer sahen ein offenes, schnelles und auch körperbetontes Spiel. In der 18. Minute erzielte Benedikt Stark das 1:0 für die Gäste. Der Schuss von Christian Geß wurde von Johannes Schmid abgewehrt, Stark stand goldrichtig.

Lupburg gab sich jedoch nicht geschlagen und kämpfte weiter. In der 30. Minute glich Simon Ruppert mit einer direkten Ecke aus. Zehn Minuten später schoss Christian Geß, den Strafraum querend, durch die Lücke zweier SVL-Verteidiger hindurch ins Tor – Dietfurt war wieder vorne. Nur kurz jubelten die Gäste, als Christoph Semmler in der 45. Minute ins Tor traf. Es wurde wegen Abseits nicht gegeben.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es wieder eine Ecke, die der Heimelf den Ausgleich bescherte: Es folgte ein Foul im Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Luis Ruppert (54.). In der 63. Minute legte Dietfurt ein drittes Mal vor: Yannick Pleiner lief auf der rechten Außenbahn nach vorne, begleitet von Kilian Fruth. Auf Strafraumhöhe passte er an diesem vorbei vors Tor, Felix Stark stand goldrichtig und erhöhte auf 3:2. Doch wieder hatte Lupburg die passende Antwort parat: Ein Vorstoß von Moritz Völkel auf Robin Hartl führte zum 3:3-Endstand (67.).

Beide Teams wollten in der Folge den Sieg, insbesondere in den letzten zehn Minuten wurde das Spiel sehr ruppig. Ein weiteres Tor für Dietfurt – diesmal nach einem von Daniel Schneeberger geschossenen Freistoß – wurde wegen Abseits des vor dem Tor stehenden Schützen nicht gegeben.

Dietfurts Trainer Matthias Pfeifer resümierte, beide Mannschaften seien sehr offensiv gewesen. Seine Elf hätte gute Momente gehabt, aber zu viele Fehler gemacht. Mit diesem einen Punkt müsse man zufrieden sein, er sei aber zu wenig. Auf Aufstiegsambitionen angesprochen, antwortete Pfeifer kurz und knapp: „Jetzt nicht mehr.“

Bei noch vier ausstehenden Spielen beträgt Dietfurts Rückstand auf Relegationsrang zwei sechs Punkte. Hinzu kommt, dass der direkte Vergleich für den aktuellen Zweiten Steinsberg spricht.

Quelle: Donaukurier
Bericht: Jürgen Schlegel