2025-12-03T05:51:34.672Z

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In Bedrängnis, aber am Ende doch gewonnen: Aßling und Andreas Huber (links) müssen nun in die Relegation.
In Bedrängnis, aber am Ende doch gewonnen: Aßling und Andreas Huber (links) müssen nun in die Relegation. – Foto: SRO

Relegation wird zum Rettungsanker – „Wir wollen uns ja quälen“

Nach dem Sieg ist vor der Relegation

Im letzten Saison-Heimspiel gewinnt der TSV Aßling 1:0 gegen Kolbermoor. Die Aßlinger Verlängerung steigt am 8. Juni (Relegationsspiel).

Aßlings Abteilungsleiter Florian Knoblich nahm’s mit Humor: „Wir wollen uns ja quälen“, sagte er lachend. Womit er nur teilweise die tropische Temperatur auf dem Büchsenberg meinte. Lange lief man nämlich im letzten Saison-Heimspiel der Kreisklasse 1 (Inn/Salzach) gegen der SV DJK Kolbermoor der Führung hinterher.

Trotz eines 1:0-Sieges müssen die Aßlinger in die Relegation

Auf die Information, wie es zeitgleich bei Konkurrent Aschau im Kampf gegen den Relegationsplatz steht, habe man, so Knoblich, „ganz bewusst verzichtet. Das bringt einen nur durcheinander.“ Zumal Aßling sich angesichts der personellen Lage mit Verletzten und Angeschlagenen mehr auf sich konzentrieren musste. Was mehr oder weniger gut gelang.

„Haben wieder einmal zahlreiche Chancen vergeben“, klagte Florian Knoblich. Bei den „brutalen Bedingungen“ sei man dennoch „über 90 Minuten die mit Abstand bessere Mannschaft gewesen“. Zwar habe man nicht die bestmögliche Leistung gebracht, „die heben wir uns für die Quali auf“. Zumindest aber habe der TSV seinen Job erledigt. Den Dreier sicherte Filip Bachmatiuk mit seinem Treffer – 1:0 (90.).

Wunschgegner für die Verlängerung

Einige Minuten zuvor war der Zwischenstand von Aschau „durchgesickert“. In Bad Feilnbach lag Aschau nach einem Viererpack von Stefan Reiter mit 4:1 vorne. „Da war allen klar, dass wir in die Relegation müssen“, so Knoblich. Und dafür hätten die Aßlinger einen Wunschgegner: „Großkaro. Und gespielt wird in Ostermünchen. Das wäre was.“

„Gespielt wird voraussichtlich auf dem Platz des SB Rosenheim. Aber den Ort bekommen wir erst noch mitgeteilt.“

Florian Knoblich

Doch die Auslosung Sonntagmittag ergab folgende Konstellation: Gespielt wird nun am Sonntag, 8. Juni, um 15 Uhr. „Voraussichtlich auf dem Platz des SB Rosenheim“, so Knoblich am Rande der Ziehung. „Aber den Ort bekommen wir erst noch mitgeteilt.“ Der ist noch so unbekannt wie der Gegner aus Aßlinger Sicht. „Irgendwann sollen wir gegen die schon mal gespielt haben“, so Knoblich. Immerhin: Wunschgemäß wird erst am Pfingstsonntag gespielt. „Dann können wir uns Emmering anschauen und gehen dem Spiel aus dem Weg.“

Aufrufe: 02.6.2025, 10:00 Uhr
Wolfgang HerfortAutor