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Ligabericht

Rekordverdächtige 59 Treffer am letzten Bezirksliga-Spieltag

Tore fallen wie die reifen Früchte: FSV Blau-Weiß rettet sich, auf Nahbollenbach warten Entscheidungsspiele

von Michael Heinze · 24.05.2026, 19:42 Uhr · 0 Leser
Zum Abschluss der Bezirksliga schenkte die TSG Planig dem VfL Rüdesheim nochmal elf Treffer ein.
Zum Abschluss der Bezirksliga schenkte die TSG Planig dem VfL Rüdesheim nochmal elf Treffer ein. – Foto: Mario Luge (Archiv)

Nahe. Rekordverdächtige 59 Treffer fielen am letzten Spieltag der Bezirksliga Nahe. FSV Idar-Oberstein schaffte den Klassenverbleib, während auf Nahbollenbach Entscheidungsspiele warten.

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Mit der Saison sei er „sehr zufrieden“, urteilte Winzenheims Coach Ercan Ürün. „Als Aufsteiger mit 51 Punkten und Platz sechs ist okay. Natürlich hätten wir noch paar Punkte mehr machen müssen – aber alles gut…“ Sein Pfaffen-Schwabenheimer Trainerkollege Beytullah Kurtoglu meinte: „Ich weiß, wie ich das einordnen muss. Die Jungs haben geliefert, als sie liefern mussten. Heute ging es nur darum, die erste und zweite Mannschaft nicht abzusagen. Wir hatten in Winzenheim keinen Ersatzspieler und bei dieser Hitze auf einem Kunstrasen ist es dann nicht einfach. Winzenheim hat es gut gemacht – wir waren schon mit den Gedanken in der Pause.“ Torfolge: 1:0 Murtaza Azimi (9.), 2:0 Bunyamin Degirmenci (11.), 3:0 Florentin-Mihai Tanase (22.), 3:1 Abdullah Kurtoglu (39., Elfmeter), 3:2 Victor Kaiser (55.), 4:2 Bunyamin Degirmenci (60.), 5:2 Ahmet Sayim (66.). Rote Karte: Azimi (TuS/62.).

„Wir haben nochmal befreit aufgespielt“, sagte SG-Coach Andy Baumgartner. „Wir hatten noch verschiedene Dinge, die wir erreichen wollten – und die wir auch erreicht haben. Wir wollten der beste Sturm werden, die beste Abwehr bleiben, die beste Auswärts- und Heimmannschaft stellen und nach Punkten mit Vorjahres-Meister Winterbach gleichziehen., Das alles haben wir geschafft.“ Baumgartners wörtlich: „Von uns war es eine seriöse Leistung. Ich möchte mich bei meiner Mannschaft bedanken, dass sie mir so einen perfekten Abschied beschert hat.“ Torfolge: 0:1 Andy Halili (11.), 0:2 Felix Zimmermann (25.), 0:3 Luca Redschlag (31.), 0:4 Eigentor (35.), 0:5 Felix Frantzmann (50.), 0:6 Max Bernhard (83.).

„Das Ergebnis sieht auf dem Papier scheiße aus“, so Guldenbachtals Spielertrainer Luca Czarnecki. „Wir haben nicht unbedingt mit einem guten Gefühl die Saison beendet. Aber wir haben auch in der Halbzeit viermal gewechselt, um jedem nochmal Spielzeit zu geben. Wir waren definitiv nicht drei Tore schlechter.“ Torfolge: 0:1 Florian Hahn (38.), 0:2 Alexander Schick (40.), 1:2 Leo Heymer (42.), 1:3 Ben Nikodemus (58.), 2:4 Nico Dorfey (61.), 2:5 Felix Schuff (76.), 3:5 Dorfey (83.), 3:6 Murat Aysel (85.).

„Ich bewerte die Saison für uns als junges Team als gut“, erklärte SG-Coach Sebastian Kilp. „Zum Abschluss haben wir nochmal ein wildes Ergebnis hingelegt, wir haben es aber unnötig spannend gemacht. Marcel Beck hat eine super Saison gespielt, ist als Kopf und Kapitän der Mannschaft immer vorneweg gegangen und hat dies mit 31 Toren bestätigt.“ Torfolge: 0:1 Peter Frey (6.), 0:2 Marcel Beck (16.), 1:2 Franz Kromer (19.), 1:3 Beck (26.), 1:4 Mike Wettstein (45.+1), 1:5 Oscar Mahalacane (48.), 2:5 Leandro Fritz (49.), 3:5, 4:5 Sinan Sas (58., 64.), 4:6 Beck (82.).

„Bitter war diese Niederlage für uns gar nicht“, urteilte VfL-Spielertrainer Baris Yakut. „Die Jungs wollten, dass wir alles losen mit der Aufstellung. Sie wollten einfach nochmal Spaß haben – die Aufstellung war komplett verrückt. Also war klar, dass das eine schlimme Nummer werden wird. Der Fokus liegt komplett auf der Abschlussfahrt, darauf freuen wir uns sehr. Saisonziel war, die Liga zu halten – das haben wir geschafft.“ TSG-Coach Christoph Schenk: „Ein toller Abschluss. Unsere Jungs hatten nochmal Bock auf ein geiles Spiel, haben richtig Vollgas gegeben. So konnten wir auch würdig Dennis Mastel verabschieden, der mit einem Dreierpack seine Karriere beendet hat.“ Torfolge: 1:0 Yunus Ceyhan (13.), 2:0 Noel Schywalski (26.), 3:0 Burak Tasci (30.), 4:0 Schywalski (34.), 5:0, 6:0, 7:0 Dennis Mastel (45., 50., 60.), 7:1 Enes Hepsenli (63.), 8:1 Schywalski (67.), 9:1 Tasci (69.), 10:1 Belmin Kurpejovic (76.), 11:1 Idan Shvartsburd (90.).

Weitere Spiele im Steno:

Torfolge: 0:1 Marius Jahke (9.), 1:1 Eugen Karpunov (36.), 2:1 Tobias Schleich (81.).

Torfolge: 1:0 Jakob Lahm (31.), 1:1 Paul Schneider (45.), 2:1 Leon von Ondarza (45.+2), 2:2 David Bauer (55.), 2:3 Noah Thees (60.), 3:3 Aaron Lörsch (67.), 4:3 Kevin Lang-Lajendäcker (69.), 5:3 Dorian Glaser (90.+4).

Torfolge: 1:0 Julius Hegewald (25.), 2:0 Niklas Munsteiner (33.), 3:0 Lars Haag (69.), 4:0 Marvin Kunz (90.+2).