
Yannick Bach hat im Fußball bereits viel gesehen und erreicht. Der 34-jährige Linksfuß hatte in der Jugend bei seinem Heimatverein SV Altstadt mit dem Fußballspielen begonnen. 2007 war dann der Wechsel zum 1. FC Saarbrücken erfolgt, für den er nach seiner Jugendzeit auch zum Kader der Drittliga-Mannschaft gehörte. Die nächsten Stationen waren der 1. FC Kaiserslautern II sowie der seinerzeit überregional agierende SVN Zweibrücken. Für Bach ging es dann bei Borussia Neunkirchen und beim FC Hertha Wiesbach weiter. 2022 kehrte Bach zum SV Altstadt zurück und errang mit seinem Heimatverein unter der Trainerregie von Frank Rothfuchs als Spieler in der Bezirksliga Ost die Meisterschaft. In der Landesliga Ost agierte der heute 34-Jährige dann eine Runde lang als Spielertrainer. In der vergangenen Saison war er in der Hinrunde noch einmal Spieler, ehe er in identischer Funktion im Winter zum Oberligisten FV Eppelborn wechselte. "Dort hatte ich in meinen ersten acht Wochen erst einmal zehn Kilo abgenommen. Als ich wieder richtig fit war, konnte ich dann auch in der letzten Saisonphase meinen Anteil als Stammspieler dazu leisten, dass die Eppelborner erstmals die Oberliga hielten", blickt Bach auf seine jüngere Vergangenheit im Nordsaarland zurück.
Nun kommt es am Sonntag um 15.30 Uhr in seiner neuen Funktion als Spielertrainer des Landesligisten SV Reiskirchen gleich zum Wiedersehen gegen seinen Heimatverein SV Altstadt. Bach hofft im Vorfeld darauf, dass man dieses Spiel nicht überwiegend an seiner Person festmacht. "Das ist immer noch das Spiel Reiskirchen gegen Altstadt - und nicht Bach gegen seinen Heimatverein. Ich habe immer noch einen guten Kontakt zum SV Altstadt und wünsche meinem Heimatverein für fast den gesamten Saisonverlauf ausschließlich nur das Beste - aber natürlich nicht für die beiden Spiele gegen meinen neuen Verein SV Reiskirchen", betont der linke Innenverteidiger.