
Viel Zeit, die erste Saisonniederlage zu verarbeiten, bleibt dem SV Preußen Reinfeld nicht. Nur wenige Tage nach dem deutlichen 0:5 gegen den TSV Pansdorf in der Landesliga Holstein wartet am Dienstagabend die nächste Pflichtaufgabe. Um 19.30 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Axel Junker im Achtelfinale des Kreispokals Stormarn bei der SG Elmenhorst/Tremsbüttel aus der Verbandsliga Süd an.
Die Ausgangslage ist nach dem vergangenen Wochenende klar. Reinfeld war mit vier Siegen und einem Unentschieden hervorragend in die Saison gestartet, erlebte gegen Pansdorf dann aber einen herben Rückschlag. Bereits zur Pause lagen die Preußen mit drei Toren zurück, am Ende stand eine auch aus Sicht der Reinfelder verdiente 0:5-Niederlage.
Co-Trainer Ronny Boelke erwartet deshalb eine Reaktion. „Nach dem 0:5 gegen Pansdorf haben wir einiges gutzumachen. Die Art und Weise, wie wir dort aufgetreten sind, war weit weg von unserem Anspruch“, sagt er. Dass bereits wenige Tage später das nächste Pflichtspiel ansteht, kommt aus seiner Sicht durchaus gelegen: „Jetzt haben wir im Pokal direkt die Möglichkeit, ein anderes Gesicht zu zeigen.“
Dabei geht es für den Landesligisten nicht nur darum, das Ergebnis vom Wochenende vergessen zu machen. Boelke benennt auch die Punkte, die sich gegenüber dem Pansdorf-Spiel verändern müssen: „Dafür brauchen wir von der ersten Minute an eine andere Energie, mehr Konsequenz und vor allem wieder die Bereitschaft, gemeinsam für jeden Ball zu arbeiten.“
Unterschätzen dürfen die Preußen ihren klassentieferen Gegner nicht. Elmenhorst/Tremsbüttel hat bereits in der 1. Runde gezeigt, dass die Mannschaft im Pokal für Tore gut ist. Beim Bargfelder SV setzte sich die SG mit 4:2 durch und löste damit das Ticket für das Achtelfinale.
Auch Reinfeld musste die erste Hürde aus dem Weg räumen. Ende Juli gewannen die Preußen ihr Heimspiel gegen SV Türkspor Bad Oldesloe mit 4:1. Nun wartet erstmals in dieser Pokalsaison eine Auswärtsaufgabe.
Für Reinfeld bietet das Achtelfinale vor allem die Gelegenheit, schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Nach dem starken Saisonstart soll die deutliche Niederlage gegen Pansdorf ein Ausrutscher bleiben. Dass zwischen beiden Partien nur wenige Tage liegen, lässt kaum Raum für längere Aufarbeitung – stattdessen ist auf dem Platz eine unmittelbare Antwort gefragt.
Große Bedeutung misst Boelke dabei nicht der unterschiedlichen Ligazugehörigkeit bei. Für ihn ist die Rechnung im K.-o.-Wettbewerb ohnehin denkbar einfach: „Im Pokal zählt am Ende nur das Weiterkommen.“
Parallel werden am Dienstagabend drei weitere Achtelfinalpartien ausgetragen. Der TSV Zarpen empfängt den FC Ahrensburg, der SSV Pölitz trifft auf den Tralauer SV und der SV Eichede bekommt es mit dem VfL Rethwisch zu tun.
In Elmenhorst richtet sich der Blick der Preußen all