
In der Flens-Oberliga wartet der PSV Neumünster seit drei Spieltagen auf einen Sieg. Im Heimspiel am kommenden Samstag um 14.00 Uhr auf dem Sportplatz an der Stettiner Straße gegen den Tabellenletzten SV Preußen 09 Reinfeld geht es nicht nur darum, endlich wieder dreifach zu punkten, sondern auch den Abstand zu den Mannschaften aus dem Tabellenkeller weiterhin konstant zu halten, denn in den kommenden Wochen warten mit dem Todesfelde-Bezwinger Oldenburger SV, dem Heider SV, dem Lokalrivalen VfR Neumünster und dem Tabellenführer SV Todesfelde deutlich größere sportliche Herausforderungen.
Redakteur Olaf Wegerich unterhielt sich mit Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV Neumünster und stellte ihm Fragen zur aktuellen sportlichen Situation.
Ihr seid im Moment recht schwankend, was die Formkurve betrifft. Ist das nur auf die vielen Ausfälle zurückzuführen?
„Es ist sicherlich ein Faktor, aber man muss auch einfach sagen, dass wir es nicht hinbekommen, über 90 Minuten eine Top-Leistung zu zeigen, und dann wird es eben schwer in dieser Liga. Wir haben immer wieder Phasen dazwischen, die nicht gut genug sind, um dann konstant dreifach zu punkten.“
Mit nur 28 Punkten fehlen dem PSV noch einige Zähler für den Klassenerhalt. Siehst du euch gegen Preußen Reinfeld in der Favoritenrolle und worauf wird es ankommen, gegen den Tabellenletzten keine böse Überraschung zu erleben?
“Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Dabei geht es weniger um eine Favoritenrolle oder eine Tabellenkonstellation, sondern vielmehr um den eigenen Anspruch an uns selbst. Reinfeld ist eine brandgefährliche Mannschaft, die uns das Leben sehr schwer machen wird. Wenn wir da nicht auf 100 Prozent kommen, werden wir große Schwierigkeiten bekommen. Wir werden uns in dieser Saison für jeden einzelnen Punkt mächtig strecken müssen.“
Wie ist die derzeitige Personallage?
„Die personelle Lage ist weiterhin schwierig. Hinzu kommt, dass Nils Drauschke am kommenden Wochenende privat verhindert ist.“