2025-12-17T10:26:01.779Z

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Der TSV Safakspor kommt noch gar nicht aus dem Jubeln raus.
Der TSV Safakspor kommt noch gar nicht aus dem Jubeln raus. – Foto: Michael Werner

"Reifer – fußballerisch und mental": TSV Safakspor will oben angreifen

Als eines von vier Teams in der Oberhausener A-Liga musste der TSV Safakspor noch keinen einzigen Punkt abgeben. Nach Trainer Tuncay Aksoy kann seine Mannschaft auch bis zum Schluss weit oben mitmischen.

Phasenweise blitzte schon in der Vorsaison das Leistungsvermögen des TSV Safakspor Oberhausen auf, doch auf einen Coup gegen eine Topmannschaft folgte gerne auch ein Patzer gegen einen vermeintlich schlagbaren Gegner. In der laufenden Spielzeit wirkt das Ganze etwas flüssiger, konstanter. Auch dank so manchen qualitativ hochwertigen Ergänzungen hält sich die Mannschaft noch schadlos im der Spitzengruppe der Kreisliga A Oberhausen-Bottrop.

Aksoy schwärmt von seinem Team

"Wir haben viel gelernt, sind stabiler geworden, die Jungs ziehen im Training super mit und wir haben uns gezielt verstärkt. Dadurch wirken wir einfach reifer – fußballerisch und mental", ist sich Trainer Tuncay Aksoy sicher. Für RW Oberhausen verzeichnete der Übungsleiter als Spieler seiner Zeit sogar Einsätze in der 2. Bundesliga. Darüber hinaus wird seine Laufbahn durch zahlreiche Einsätze in der Regional- und Oberliga geschmückt.

Seit knapp acht Monaten leitet der 46-Jährige nun also die Geschicke beim TSV Safakspor und schöpft nach dem Traumstart von neun Punkten aus den ersten drei Spielen auch viel Vertrauen in seine Schützlinge: "Klar, das Tabellenbild ist noch früh, aber ich bin überzeugt, dass wir die Qualität haben, um oben mitzuspielen – entscheidend wird die Konstanz sein."

>>> Das ist Tuncay Aksoy

Der hocherfahrene Aksoy weiß, wovon er spricht. Dennoch ist für ihn nach seiner langjährigen Laufbahn als Spieler und Trainer die A-Liga beinahe noch Neuland. Erst mit dem Aufstieg des BV Osterfeld konnte sich Aksoy in der Saison 2023/24 mit der Liga vertraut machen. Safakspor ist entsprechend seine zweite Station auf den Niveau. Mit Eigenheiten wie der hohen Anzahl an Aufsteigern zeigt er keinerlei Probleme: "Dass wir auf viele Aufsteiger treffen, sehe ich nicht unbedingt als Nachteil. Im Gegenteil: Es macht die Liga spannend, man muss sich jede Woche neu einstellen, und das zwingt uns, flexibel zu bleiben."

Wochen der Wahrheit gegen Buschhausen und Hirschkamp?

Sein Ansatz scheint zu fruchten, Safakspor scheint zu Beginn auf einer Erfolgswelle zu reiten. Auch punktuell gestärkt durch Ergänzungen wie Torjäger Dogukan Kara (TuSpo Saarn) oder Cihad Saral (Spvgg Meiderich 06/95) zeigt sich das Team von einem verbesserten Gesicht.

Auf der anderen Seite krebst Aksoys langjähriger Ex-Verein BV Osterfeld am anderen Ende der Tabelle rum. Der Blick auf die alte Liebe fällt jedoch nur gelegentlich: "Natürlich habe ich eine Verbindung und schaue da auch hin. Ich wünsche dem Verein nur das Beste, aber mein voller Fokus liegt jetzt auf Safakspor – hier will ich was aufbauen, und das spüren auch die Jungs."

Die kommenden Wochen könnte für ihn und seine Schützlinge erstmals deutlich machen, auf welchem Niveau man sich für den weiteren Saisonverlauf bewegt. So trifft Safakspor an aufeinanderfolgenden Spieltagen auf die bislang ebenfalls noch verlustpunktfreien Kontrahenten des SC Buschhausen (21. September, 15 Uhr) und 1. FC Hirschkamp (5. Oktober, 15 Uhr): "Mit Buschhausen und Hirschkamp brauchen wir vor allem Konzentration und Geschlossenheit. Beide Teams sind unangenehm, da darf man sich keine Schwäche leisten. Wenn wir als Einheit auftreten und unsere Chancen nutzen, bin ich aber optimistisch."

Zunächst gilt der Fokus aber noch der Aufgabe bei der Zweitvertretung der DJK Arminia Klosterhardt (7. September, 13.15 Uhr) und B-Ligist SV Bottrop im Kreispokal (11. September, 19.30 Uhr).

Aufrufe: 04.9.2025, 21:00 Uhr
Markus BeckerAutor