2026-04-20T12:45:22.080Z

Ligabericht

Regionalliga wir kommen! Greuther Fürth schnappt sich Meistertitel

Fürth ist Meister +++ Kirchberg endgültig abgestiegen +++ Weinberg unterliegt Forstern +++ Bad Aibling und Ingolstadt mit Remis +++ Torspektakel in Frauenbiburg +++ Würzburg souverän gegen Stern

von Leah Hauzenberger · 25.05.2025, 19:00 Uhr · 0 Leser
Fröhliche Gesichter bei der SpVgg Greuther Fürth nach Titelgewinn
Fröhliche Gesichter bei der SpVgg Greuther Fürth nach Titelgewinn – Foto: Andreas Goldmann

Der 20. Spieltag der Frauen-Bayernliga hatte es in sich. Die SpVgg Greuther Fürth ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen den TSV Theuern vorzeitig die Meisterschaft. Zwei Spieltage vor Schluss ist dem Team von Trainer Felix Bernhard der Aufstieg in die Regionalliga nicht mehr zu nehmen. Im Tabellenkeller sorgte Amicitia für ein echtes Ausrufezeichen. Mit einem 3:0 Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Kirchberg verkürzt die Mannschaft den Rückstand auf das rettende Ufer auf nur noch einen Punkt.

Vor dem Spiel war man sich auf Fürther Seite der Bedeutung der Partie durchaus bewusst. Trotz der klaren Ausgangslage war man gewarnt, denn das Hinspiel endete mit einem 2:2-Unentschieden. Entsprechend fokussiert und zielstrebig ging die Mannschaft in die Begegnung und ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie den Titel an diesem Spieltag unter Dach und Fach bringen wollte.

Felix Bernhard (Trainer SpVgg Greuther Fürth): „Theuern ist ersatzgeschwächt angereist, hat das aber im Rahmen der Möglichkeiten sehr gut gemacht. Uns hat das frühe Tor natürlich gutgetan und Sicherheit gegeben. Wir haben an diesem Tag sicherlich nicht unseren allerbesten Fußball gespielt und wissen, dass wir noch besser auftreten können. Aber am Ende war es ein absolut verdienter Sieg, auch in der Höhe und zu keinem Zeitpunkt gefährdet.“



Nach der 1:6-Niederlage in der Vorwoche zeigte Ingolstadt gegen Bad Aibling eine stabilere Vorstellung. Im Vergleich zum letzten Spieltag trat das Team strukturierter auf und präsentierte sich in mehreren Spielphasen verbessert.

Mirlinda Lushi (Trainerin FC Ingolstadt): „Wie erwartet war es eine intensive Partie. Nach den letzten Resultaten hatten wir uns vorgenommen, wieder mehr Stabilität im Spiel gegen den Ball zu zeigen. In der ersten Hälfte haben wir das Spielgeschehen weitgehend kontrolliert und uns klare Möglichkeiten herausgespielt – drei Großchancen müssen wir eigentlich nutzen, um in Führung zu gehen. Bad Aibling agierte im ersten Durchgang äußerst effektiv. In einigen Szenen fehlte die nötige Abgeklärtheit - Fehler werden auf diesem Niveau sofort bestraft. Nach der Pause kamen wir dann entschlossen zurück und konnten zweimal einen Rückstand aufholen. Der zweite Abschnitt war insgesamt sehr ausgeglichen. Am Ende war es ein engagierter Auftritt mit viel Leidenschaft.


Im Duell mit Forstern hatten die Weinberger die Chance, den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Ein Sieg hätte gereicht, um sich vorzeitig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Diese Gelegenheit blieb jedoch ungenutzt. Nun bietet sich am kommenden Spieltag gegen Ruderting eine neue Möglichkeit, den Verbleib in der Liga endgültig zu sichern.

Sebastian Neumann (Trainer SV Weinberg): „In der ersten Halbzeit war es ein weitgehend ausgeglichenes Spiel mit wenigen klaren Torchancen – beide Mannschaften haben sich größtenteils neutralisiert. Nach der Pause hat Forstern dann spürbar das Tempo erhöht und deutlich mehr Druck ausgeübt. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für Forstern. An dieser Stelle möchte ich Greuther Fürth herzlich zum Aufstieg gratulieren.“



Im Spiel der Tabellennachbarn konnten sich die Würzburger Kickers einen 4:1 Sieg gegen Stern München sichern. Die Gäste sind dabei besser in die Partie gestartet und konnten so bereits in der ersten Hälfte mit zwei Toren in Führung gehen.

Dennis Lucksch (Trainer FC Stern München): „Würzburg ist stark in die Partie gestartet und hat unsere frühen Fehler konsequent genutzt. Nach dem schnellen Rückstand haben wir uns allmählich ins Spiel gekämpft und zunehmend Sicherheit im eigenen Ballbesitz gewonnen. Mit viel Energie kamen wir aus der Kabine und hatten in der Phase nach dem Anschluss zum 1:2 klare Spielkontrolle. In dieser Druckphase waren wir nah am Ausgleich, doch das 1:3 war letztlich ein Rückschlag, der uns den Rhythmus genommen hat. Der anschließende Strafstoß zum 1:4 hat die Partie dann entschieden.“



Infos zu den Spielen mit niederbayerischer Beteiligung gibt es hier: https://www.fupa.net/news/satz-mit-x-alles-fix-wildes-derby-und-die-folgen-3104268