In der Regionalliga Südwest wird in dieser Woche das nachgeholt, was der anhaltende Regen vorletzte Woche verhindert hat. Am Dienstagabend stehen gleich drei Nachholspiele an, am Mittwochabend folgt ein viertes. Die Tabelle ist so eng wie selten: SGV Freiberg führt mit 44 Punkten knapp vor Großaspach (43), dahinter drängen Mainz 05 II und Walldorf (je 37) sowie FSV Frankfurt (36). Unten ist die Lage gnadenlos mit voraussichtlich drei direkten Abstiegsplätzen und zwei Relegationsrängen – Bahlingen (11) steht tief drin, Alzenau und Balingen (je 16) müssen jeden Strohhalm greifen. Diese Nachholnächte sind deshalb keine „Terminkorrektur“, sondern ein Eingriff in die Saison.
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Ein Kellerduell, das sich wie ein ganzer Monat anfühlt. Bayern Alzenau (Aufsteiger) steht auf Rang 15 mit 16 Punkten aus 21 Spielen (26:45 Tore). Bahlinger SC ist Letzter mit 11 Punkten aus 21 Spielen (19:49 Tore). Fünf Punkte trennen beide – und genau das macht dieses Nachholspiel so brutal wichtig: Alzenau kann sich mit einem Sieg absetzen, Bahlingen kann mit einem Erfolg den Abstand verkürzen und überhaupt wieder in Reichweite kommen.
In einer Liga mit drei direkten Absteigern plus zwei Relegationsplätzen wird aus so einem Spiel sofort ein Endspielgefühl. Für Bahlingen geht es nicht um Schönheit, sondern um die nackte Frage, ob die Rückrunde noch einen Ausgang offen lässt.
Hier steht ein Spiel mit ganz anderer Statik an – aber nicht weniger Druck. FSV Frankfurt ist Fünfter mit 36 Punkten aus 21 Spielen (37:24 Tore) und sitzt den Top vier im Nacken. KSV Hessen Kassel steht als Zehnter bei 31 Punkten (21 Spiele, 38:32 Tore) und kann mit einem Auswärtserfolg den Anschluss an das breite Mittelfeld nach oben festigen.
Frankfurt hat die Chance, im Rennen hinter der Spitze entscheidend nachzulegen: Zwischen Platz fünf und den beiden 37-Punkte-Teams Mainz II und Walldorf ist der Abstand minimal. Kassel wiederum spielt um Stabilität – denn ein paar falsche Schritte, und man ist in dieser Liga schneller in der Unruhezone, als es die Tabelle auf den ersten Blick verrät.
Das ist das Nachholspiel mit der größten Wucht für die Spitze. SGV Freiberg führt mit 44 Punkten aus 21 Spielen (49:18 Tore). SV Eintracht Trier 05 steht auf Rang 11 mit 31 Punkten (21 Spiele, 37:33 Tore). Für Freiberg ist die Aufgabe klar: Jeder Punkt zählt im Duell mit Großaspach (43 Punkte), und jede Nachlässigkeit wäre ein Geschenk an den direkten Konkurrenten.
Trier kommt mit einer Bilanz, die zeigt, dass diese Mannschaft Spiele kippen kann: 9 Siege, 4 Unentschieden, 8 Niederlagen. Freiberg wiederum trägt die Last des Tabellenführers – und die Chance, sich mit einem Sieg ein kleines Polster zu schaffen, das in dieser Saison fast wie Luxus wirkt.
Mi., 04.03.2026, 19:00 Uhr
Am Mittwochabend folgt das Duell zweier Teams, die im Mittelfeld nach oben und unten zugleich schauen müssen. TSV Steinbach Haiger ist Neunter mit 32 Punkten aus 21 Spielen (41:31 Tore). Kickers Offenbach steht als 13. bei 28 Punkten aus 21 Spielen (34:36 Tore). Vier Punkte trennen beide – ein Sieg kann also sofort die Blickrichtung verändern.
Steinbach kann sich mit drei Punkten im dichten Mittelfeld nach oben orientieren, Offenbach kann sich aus der gefährlichen Nähe zur unteren Zone befreien und den eigenen Abstand nach unten stabilisieren. Gerade in Nachholspielen liegt diese besondere Spannung: Niemand kann sich hinter einem „nächsten Wochenende“ verstecken. Es ist ein Abend, der sofort zählt.
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