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Allgemeines

Regionalliga-Reform: Aufstockung der 3. Liga auch eine Option?

Laut der SPORT-BILD ist auch diese Variante ein Thema bei der zuständigen Arbeitsgruppe (AG)

von Mathias Willmerdinger · 05.12.2025, 08:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Die vom DFB ins Leben gerufene Arbeitsgruppe (AG) Regionalliga-Reform hat sich erst kürzlich in einem ersten Schritt für eine Reduzierung der fünf Staffeln auf vier ausgesprochen. AG-Vorsitzender Michael Vesper hatte nach der ersten Zusammenkunft der 13 Personen umfassenden Gruppe gesagt: "Das war ein sehr guter Einstieg in die inhaltliche Diskussion. Es wurde deutlich, dass alle in der Gruppe bereit und interessiert sind, konstruktiv an einer Lösung mitzuwirken. Wir haben über alle denkbaren Modellansätze gesprochen und erste Bewertungen vorgenommen."

Hinter den Kulissen wurde aber nicht nur über die Reduzierung der Regionalligen gesprochen, sondern wie die SPORT-BILD in Erfahrung gebracht haben will, auch über eine Aufstockung der 3. Liga. Von einer Erhöhung von 20 auf 22 Teams ist die Rede. Der Haken daran: Das Interesse des DFB, die dritthöchste Spielklasse im Land aufzustocken, tendiert bislang gen null. Zudem wurden die Drittligisten bislang in die Überlegungen noch gar nicht mit eingebunden. Es steht im Raum, das Vertreter der Drittligisten beim übernächsten Treffen der AG am 17. Februar mit am Tisch sitzen sollen.

Neben den Spekulationen, ob nun die Aufstockung der 3. Liga das Problem "Meister müssen aufsteigen" lösen könnte, tauchen natürlich auch immer wieder Vorschläge auf, wie denn vier bundesweite Regionalligen aussehen könnten.

Drei Varianten werden derzeit eifrig diskutiert:

1. Quer durch Deutschland werden gemäß der Himmelsrichtungen Grenzen gezogen. Demzufolge gäbe es dann eine Regionalliga Süd, West, Ost und Nord.

2. Hessen wandert in die Regionalliga Nordost, dafür würden die Klubs aus Mecklenburg-Vorpommern in die Regionalliga Nord gehen. Bayern und Baden-Württemberg würden beispielsweise dann eine Regionalliga Süd bilden.

3. Interessant auch: Bayern könnte als Flächenland weitgehend auf seine Sonderrolle pochen, dazu könnten eine bestimmte Anzahl an Teams aus Thüringen und Sachsen in die Bayern-Staffel eingegliedert werden.

Fest steht: Bis zu einem endgültigen Beschluss wird es noch viele hitzige Diskussionen und ein zähes Ringen um die bestmögliche Struktur an der Grenze des Amateur- zum Profifußball geben.