2026-04-09T03:39:01.720Z

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Regionalliga in Sicht: Heeslingen plant Aufstieg mit Stadion-Upgrade

Viele Veränderungen im Stadion müssten vorgenommen werden

von Zevener Zeitung/Demmer · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Rolf Schmietow

Heeslingen ist mitten im Rennen um die Aufstiegsplätze, der Antrag für die Regionalliga-Lizenz ist gestellt. Gleichzeitig zeigt Vereinschef Dominique Schneider, was im Stadion alles nötig wäre, damit der sportliche Traum auch organisatorisch trägt.


Nach 23 absolvierten Spieltagen weist der Heeslinger SC eine großartige Zwischenbilanz auf. Mit 44 Punkten und einem Torverhältnis von 53:38 Toren belegt die Elf von Malte Bösch aktuell den zweiten Tabellenplatz. Mittlerweile ist eine Lizenz für die Regionalliga beantragt, denn der Verein steht hinter dem Erfolgsteam. „Wenn wir die Chance bekommen, in die Regionalliga aufzusteigen, werden wir sie auch nutzen“, lautet die klare Ansage vom Vereinsvorsitzenden Dominique Schneider.

Viele Veränderungen im Stadion müssten vorgenommen werden

Dass bei einem möglichen Aufstieg eine ganze Reihe von Hindernissen aus dem Weg geräumt werden müsste, ist dem Vereinsvorsitzenden bewusst. „Natürlich müssen wir einige Veränderungen im Stadion vornehmen. Wir brauchen einen abgeschlossenen Gästebereich mit Toiletten und Catering. Außerdem brauchen wir Arbeitsplätze für die Presse und einen Standort für eine TV-Kamera. Und sicherlich gibt es noch einige andere Punkte, die wir beachten und umsetzen müssen, aber wir haben Menschen, die uns supporten und deshalb kann ich schon jetzt sagen: Wir finden für jedes Problem eine Lösung“, so Schneider, der bereits wichtige Kontakte knüpfen und bestehende weiter vertiefen konnte.

Aus Sicht des Vorsitzenden wäre ein Aufstieg nicht nur aus Sicht des Vereins besonders interessant. „Fußball in Heeslingen ist mittlerweile von überregionalem Interesse. Die Zuschauerzahlen machen das sehr deutlich und ich bin mir sicher, dass das Interesse nochmals steigen würde, wenn wir in der Regionalliga spielen“, so der Vorsitzende, der sich ziemlich sicher ist, dass der HSC um die Relegation mitspielt.

Trainer Malte Bösch will noch nicht so viel über Aufstieg sprechen

Mächtig stolz auf sein Team ist auch Malte Bösch, wenngleich die beiden letzten Heimspiele gegen Holthausen/Biene und Verden nicht so erfolgreich wie erhofft verliefen. „Wir hatten vor diesen beiden Spielen erstmals etwas zu verlieren und das macht etwas mit den Spielern. Jetzt sind wir wieder in der Rolle des Herausforderers und das steht uns wesentlich besser. In den verbleibenden Spielen müssen wir uns wieder auf das Hier und Jetzt konzentrieren und selbst wenn es noch so abgedroschen klingt: Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und so schnell wie möglich wieder eine Serie starten und in die Erfolgsspur zurückkehren“, so Bösch, der den Ball am liebsten etwas flacher halten würde.

„Wenn wir den Aufstieg schaffen sollten, wäre das total klasse, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt sollten wir noch gar nicht so viel darüber sprechen“, so der HSC-Coach mit Blick auf die bevorstehenden sieben Spiele, von denen sein Team fünf im eigenen Stadion bestreitet.

Kader und Finanzierung für Regionalliga sind in Planung

Auch Teammanager Steffen Lahde steht dem Projekt „Regionalliga“ positiv gegenüber. Die Kaderplanung für die neue Saison laufe seit geraumer Zeit und es existiere bereits ein fester Kern. „Wenn es mit der Regionalliga klappen sollte, werden wir noch den ein oder anderen Qualitätsspieler verpflichten“, so der Teammanager.

Beim Thema Finanzierung sei man ebenfalls auf einem sehr guten Weg. Gespräche mit den Sponsoren wurden und werden geführt. Bislang habe es nur positive Rückmeldungen gegeben. Kurzum: Von Vereinsseite sind die Weichen für die Regionalliga gestellt. Ob der sportliche Traum tatsächlich in Erfüllung geht, werden die nächsten Wochen zeigen.