2024-07-17T10:40:36.325Z

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Der SV Manching möchte mit einem Mix aus Erfahrung und jungen Talenten in der landesliga bestehen.
Der SV Manching möchte mit einem Mix aus Erfahrung und jungen Talenten in der landesliga bestehen. – Foto: Jürgen Meyer

„Regionalliga-Erfahrung“ soll helfen: Meister Manching will Landesliga-Fluch brechen

Schröder kommt vom TSV Rain

Der SV Manching will mit einem Kader aus vielen ehemaligen Regionalliga- und Bayernliga-Spielern den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen.

Manching – Nach dem Aufstieg ist vor den Abstiegssorgen. Manching hat zwar eine Saison gespielt, die zur Meisterschaft in der Bezirksliga gereicht hat, der Verein ist dennoch nicht zufrieden. Im Gegenteil, es herrscht eine Jetzt-erst-recht-Mentalität beim SVM. Denn an genau dieser Stelle stand man in den letzten Jahren schon ein paar Mal. „Wir sind die letzten zehn Jahre schon dreimal aufgestiegen in die Landesliga und haben aber dreimal es nicht geschafft, die Klasse zu halten“, sagt Cenker Oguz, der sportliche Leiter des SV Manching.

Am Anfang der Saison wusste auch Oguz um die hohe Qualität des Kaders: „Wir sind schon mit dem Ziel Aufstieg in die Saison gestartet, weil wir wussten, dass die Kaderqualität das Ganze hergibt.“ Weiter geht er auf die positive Entwicklung seiner ersten Mannschaft ein: „Wir sind hochzufrieden mit der letztjährigen Saison. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch, wie die Spieler und wir alle außerhalb des Platzes miteinander umgehen.“ Genau von diesem „Teamspirit“ erhofft sich der 47-Jährige den entscheidenden Impuls, um in der Landesliga die Klasse zu halten. Denn, wie er selbst unmissverständlich klarmacht, „ist der Klassenerhalt in der Landesliga unser übergeordnetes Ziel.“

Zusammenhalt in der Mannschaft als großer Trumpf

Um dieses Ziel zu erreichen, peilen die Manchinger Verantwortlichen 45–48 Punkte an, eine Ausbeute, die in dieser Saison für die Abstiegsrelegation gereicht hätte. „Dieses Jahr wollen wir den Bock umstoßen und die Liga halten und dafür werden wir alles geben“, so Cenker Oguz. „Alles andere ist dann immer ein Plus, Plus, Plus.“

Als Grundlage für den Erfolg – so sind sich in Manching alle einig – ist neben der Qualität der Mannschaft vor allem der Zusammenhalt der Spieler. Trainer Serkan Demir kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: „Der Zusammenhalt und die Chemie der Spieler waren ausschlaggebend für den Erfolg.“ Dieses Mannschaftsgefüge soll für Oguz auch in der Zukunft erhalten bleiben: „Wir haben es geschafft, Gott sei Dank, dass wir den Kader zu 99 Prozent zusammenhalten konnten.“

Auch bei Neuzugängen seien zwischenmenschliche Werte ausschlaggebend: „Wir sind sehr erpicht, die richtigen Charaktere mit ins Team zu holen, damit diese Harmonie, auch so bestehen bleibt.“

Erfahrener Neuzugang soll Stabilität geben

Der wichtigste Neuzugang dieses Jahr – neben Spielern aus der eigenen Jugend, von denen sich die Verantwortlichen mittel- bis langfristig viel versprechen – ist Dominik Schröder. Der kommt von Bayernligist TSV Rain/Lech. Serkan Demir freut sich schon auf seinen neuen Mittelfeldmotor: „Er wird uns mit seiner Regionalliga-Erfahrung und mit seiner Spielweise definitiv weiterhelfen.“ Der 25-jährige Bruder des Spielertrainers Ralf Schröder ist voller Vorfreude angesichts seiner neuen Aufgabe. „Mein Bruder hat mir nur das Allerbeste über den Verein und über die Mannschaft erzählt, dass dort ein unglaublicher Zusammenhalt herrscht.“

Auch die Aussicht, mit seinem Bruder zusammen zuspielen, war für den ehemaligen Regionalliga-Spieler ein ausschlaggebender Punkt für Manching. „Es ist schon was Besonderes. Nicht jeder kann mit seinem Bruder zusammenspielen in der Mannschaft.“ Der Mittelfeldspieler sagt über seine Saisonziele: „Ich will mich möglichst schnell in die Mannschaft und den Verein integrieren. Dann kann ich mit meinen Fähigkeiten helfen.“ Unabhängig von sich selbst glaubt der ehemalige Regionalliga-Spieler wie der Rest des Vereins an den Klassenerhalt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Klassenerhalt schaffen, wenn wir hart arbeiten in der Vorbereitung und in den Spielen alles geben“. (nr)

Aufrufe: 09.7.2024, 11:20 Uhr
Nikolaus RalleAutor