Dr. Rainer Koch und der BFV-Vorstand sind gefordert, den Saison-Abbruch bestmöglich abzuwickeln
Dr. Rainer Koch und der BFV-Vorstand sind gefordert, den Saison-Abbruch bestmöglich abzuwickeln – Foto: Fabian Frühwirth

Koch: »Es gibt eine Reihe von Detailfragen zu klären«

Exklusiv-Interview mit dem BFV-Präsidenten - Teil 1: »Wir werden eine Abstimmung herbeiführen und den Vereinen sehr genau sagen, wie es aussehen wird«

Seit gestern Nachmittag ist es amtlich: Die Spielzeit 2019/2021 kann nicht auf dem grünen Rasen zu Ende gebracht werden. Aufgrund der erneuten Lockdowns-Verlängerung muss der Bayerische Fußball-Verband eine Lösung finden, wie der Saisonabbruch abgewickelt wird. Wir haben uns mit dem BFV-Präsidenten Dr. Rainer Koch über die letzten Monate und natürlich auch über die kommenden Herausforderungen unterhalten.

Herr Dr. Koch, die Corona-Pandemie beschäftigt uns alle seit mittlerweile 13 Monaten und hat auch im Amateurfußball gravierende Schäden angerichtet. Seit Dienstag steht nun fest, dass die Saison 2019/2021 nicht ordnungsgemäß bis zum 30. Juni abgeschlossen werden kann. Wie groß ist Ihre Enttäuschung darüber?
Dr. Rainer Koch (62): Es ist extrem zermürbend, dass wir weiterhin nicht so auf die Plätze dürfen, wie wir uns das alle wünschen. Die größten Verlierer der Corona-Krise sind die Kinder und Jugendlichen. Dieser Umstand macht mich ganz besonders betroffen. Ich finde das richtig schade, dass in dieser Sache keine anderen Regelungen getroffen werden. Fußballspielen im Verein wird entgegen aller Meinungen der Experten scheinbar weiterhin als Teil des pandemischen Problems angesehen. Viele Fachleute - zuletzt haben sich bekanntlich auch die Aerosolforscher deutlich zu Wort gemeldet - und auch wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass der Amateurfußball vielmehr ein Teil der Lösung ist. Es ist nachgewiesen, dass beim Fußball kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Natürlich ist es zudem sehr schade, dass wir auch mehr als zwölf Monate nach Beginn der Pandemie die paar wenigen Meisterschaftsspiele in den jeweiligen Klassen - wie es jetzt aussieht - wohl nicht zu Ende bringen können.



In den letzten Wochen hat es an der Basis ziemlich rumort, viele Vereinsfunktionäre nehmen kein Blatt mehr vor dem Mund und der Ton ist zum Teil ziemlich rau geworden. Mittlerweile gab es bereits eine Reihe von offenen Briefen. Funktionäre aus sämtlichen Spielklassen übten außerdem zum Teil heftige Kritik am Krisenmanagement des Bayerischen Fußball-Verbands. Haben Sie dafür Verständnis?
Es war auch vor einem Jahr eine intensive Auseinandersetzung unter den Vereinen an der Basis. Nur weil sich der eine oder andere zu Wort meldet, dürfen wir aber nicht den Fehler machen, von einem fehlenden Miteinander zwischen Verband und Vereinen zu sprechen. Es ist weiterhin so, dass wir uns in einer Situation befinden, die für die Vereine und Sportverbände extrem schwierig ist. Es gibt völlig konträre Meinungen, die allesamt zu respektieren sind. Das ist das Spiegelbild unserer Gesellschaft, das sehen wir doch auch an den Reaktionen zu den politischen Entscheidungen und die sich daraus entwickelnden Diskussionen. Das ist im Sport nicht anders. Ein Verband tut sich immer schwer, wenn er dann Mehrheitsentscheidungen treffen muss, die nicht für alle gut sind. Und wenn wir eines immer wieder klar gesagt haben: Es gibt nicht die eine Lösung, die alle zufrieden stellt und alle Probleme und Ungerechtigkeiten vom Tisch wischt. Dieser Herausforderung aber stellen wir uns, dafür sind wir auch gewählt worden. Jetzt sind es offene Briefe, vor einem Jahr war es eine Online-Petition, die durch die Medien gegangen ist. Am Ende hat sich seit letztem Frühjahr aber immer herausgestellt, dass wir bei unserem Handeln stets eine große, ja überdeutliche Mehrheit der Vereine an unserer Seite hatten. Es wird auch diesmal so sein, allein schon deshalb, weil wir auch jetzt eine Befragung machen und das weitere Vorgehen mit unseren Vereinen eng abstimmen werden.



»In der Öffentlichkeit wird ja gerne behauptet, dass der Herr Dr. Koch alles entscheidet und alle anderen nur Befehlsempfänger sind. So läuft das bei uns aber nicht.«




Betrachtet man die Pandemie-Entwicklung, war es die richtige Entscheidung, die Spielzeit vor einem Jahr nicht abzubrechen. Gibt es im Nachgang trotzdem irgendetwas, was der Verband in der Zeit nach der Abstimmung pro Saisonfortführung besser machen hätte können?
Wir haben immer gesagt, dass wir nicht zwei Spielzeiten nacheinander zerschießen wollen und die Probleme doppelt und dreifach bekommen. Leider Gottes wird sich jetzt die Hoffnung nicht realisieren lassen, die verlängerte Saison sportlich zu Ende bringen zu können. Wir haben nun darüber zu befinden, unter welchen genauen Rahmenbedingungen wir sie beenden. Es ist schade, dass das so ist, aber dafür kann keiner etwas. Trotzdem war es die richtige Entscheidung, die Saison vor einem Jahr nicht abzubrechen, auch wenn sich leider nicht all unsere Hoffnungen realisiert haben. Wir sind aber bei weitem nicht so vermessen, dass wir sagen, alles richtig gemacht zu haben. Wer zwölf Monate lang so schwierige Entscheidungen bei so unterschiedlichen Sichtweisen treffen muss, der muss von vornherein darum werben, dass in einer solchen Phase nicht alles richtig gemacht werden kann. In der Öffentlichkeit wird ja gerne behauptet, dass der Herr Dr. Koch alles entscheidet und alle anderen nur Befehlsempfänger sind. So läuft das bei uns aber nicht - alle Entscheidungen im Vorstand werden immer intensiv diskutiert, gemeinsam überlegt und am Ende dann einstimmig beschlossen. Deshalb kann ich auch noch nicht genau sagen, wie der ganze Abbruch jetzt genau abgewickelt werden wird. Ich bin an vielen Diskussionen und Abstimmungen gar nicht unmittelbar selbst beteiligt, dafür haben wir unsere Spielbetriebs-Fachleute. Natürlich stehe ich als Verbandspräsident in der Pflicht, bestimmte Dinge zu vermitteln und zu kommunizieren.

Aber was hätte der BFV konkret besser machen können?
Was wir besser machen hätten können? Wir hätten erkennen müssen, dass es nicht ausreicht, den im vergangenen Sommer eingeführten Paragraph 93 der Spielordnung (Anm. d. Red.: Dieser Paragraph ist für die sportliche Abwicklung bei einem Saison-Abbruch ins Leben gerufen worden) auf unserer Homepage oder über die Medien wie bei Portalen wie FuPa öffentlich zu machen. Wir haben es scheinbar nicht geschafft, diesen Paragraphen vollständig in die Köpfe der ganzen Vereinsvertreter zu bringen. Jetzt hören wir ja hier und dort, dass dieser Paragraph im Geheimen gemacht worden sein soll, was überhaupt nicht wahr ist. Unsere Medienabteilung hat das zwar umfangreich auf diversen Plattformen platziert, aber vielleicht hätten wir das noch intensiver vermitteln müssen und beispielsweise Vereins-Webinare auch explizit zu diesem Thema machen sollen. Es ist nämlich scheinbar so, dass viele Leute nicht wissen, dass wir im Gegensatz zum Frühjahr 2020 jetzt eine Regelung in unseren Statuten haben, um einen Saison-Abbruch abzuwickeln. Wir haben einmal im Jahr eine große Vorstands-Klausur und wir setzen uns dabei kritisch mit unserem ganzen Handeln auseinander. Wir werden auch heuer Bilanz ziehen und alles hinterfragen: Was ist gut gelaufen, was hätte besser laufen können?



Der Re-Start im vergangenen Sommer entwickelte sich - vor allem von Seiten der Politik - zu einer ziemlichen Farce. Hätte der BFV früher und mehr Druck auf die bayerische Staatsregierung ausüben müssen?
Wir müssen uns da schon richtig einordnen. Ich gehöre zu denjenigen Menschen, die den Fußball schon als wichtig ansehen. Wir als Bayerischer Fußball-Verband befinden uns in der glücklichen Situation, dass wir mit der Politik im regelmäßigen Austausch stehen und relativ leicht ins Gespräch kommen. Allein in den letzten fünf Wochen habe ich viermal persönlich mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, der für den Sport zuständig ist, gesprochen. Dieses Privileg haben nicht viele Sport-Fachverbände. Sich so wichtig zu halten, dass man mit Gewalt Änderungen erzwingen kann, die nicht der Regierungsmeinung oder wie im letzten Sommer auch lange Zeit nicht der kompletten Bevölkerungsmeinung entsprechen, macht jedoch keinen Sinn. Der richtige Weg ist es, dass man sich im ständigen Austausch befindet und auch bereit ist, sich auch kritisch zu verhalten. Im letzten Sommer hatten wir irgendwann das Gefühl, dass wir nicht zusammenkommen. Dann muss man sich trotzdem gegenseitig respektieren und es akzeptieren, dass man eine Sache notfalls auch mal durch die Gerichte entscheiden lässt. Wir haben aber damals immer mit offenen Karten gespielt und dann auch nochmal versucht, zu vermitteln und zu Lösungen zu kommen. Dieses gute Miteinander in der Kommunikation hat dann auch dazu geführt, dass die Staatsregierung unsere Abstimmung zur Kenntnis genommen hat und wir dann mit zwei Wochen Verspätung den Wettkampfbetrieb wieder aufnehmen durften. Ich kriege auch aktuell fast jeden Tag Mails und werde aufgefordert, Klage einzureichen, damit wir wieder spielen dürfen. Andere schreiben mir, wie man überhaupt in der momentanen Situation auf die Idee kommen kann, für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu werben. Als Verbandsvorstand ist man daher immer klug beraten, die unterschiedlichen Interessenlagen in einen einigermaßen Einklang zu bekommen und auf gemeinsame Lösungen hinzuwirken. Rechtliche Schritte dürfen immer nur das letzte Mittel sein, alles andere wäre unklug.



In Niederbayern wurde beim Re-Start beispielsweise im Bezirk und in den Kreisen mit dem im vergangenen Sommer neu eingeführten Liga-Pokal begonnen. Viele kritisieren das im Nachhinein scharf, weil dadurch die Möglichkeit verpasst wurde, mehr Punktspiele auszutragen. Die Tabellen wären somit noch aussagekräftiger geworden. Wie stehen Sie zu dieser Sache?
Wir konnten die Entwicklung der Pandemie nicht vorausahnen und haben den Ligapokal als attraktiven Zusatz-Wettbewerb mit der Möglichkeit zum Aufstieg bzw. Klassenerhalt eingeführt, da in vielen Ligen nicht mehr allzu viele Meisterschaftsspiele auf dem Programm standen und wir es gewährleisten wollten, dass die möglichen Spieltermine sinnvoll genutzt werden. Den jeweiligen Bezirken und Kreisen haben wir es im BFV-Vorstand komplett selbst überlassen, ob sie in Abstimmung mit den Klubs mit der Meisterschaft oder dem Ligapokal starten wollen. Leider haben uns die ganzen staatlichen Beschränkungen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, deshalb müssen wir jetzt eine Lösung für die Abwicklung der Spielzeit 2019/2021 finden.



Wenn es zu einem Abbruch der Spielzeit 2019/2021 kommt, sehen die Bestimmungen des BFV-Vorstands vor, dass der Paragraph 93 der BFV-Spielordnung gezogen und es Tabellen-Wertungen anhand der Quotienten-Regel geben soll. Wie wird der genau organisatorische Ablauf aussehen?
Wenn man den Paragraph 93 genau betrachtet, sind darin eine ganze Reihe von Regelungen enthalten, die zu beachten sind. Für die Masse der Ligen müssen wir diese genau prüfen. Deshalb haben wir es in unserer Pressemitteilung vom Dienstag auch so formuliert, dass der aktuelle Kabinettsbeschluss zu einer Vereinsabstimmung über den Abbruch führt. Es gibt eine Reihe von Detailfragen zu klären. Deshalb sind wir sehr klug beraten, besonnen und Schritt für Schritt vorzugehen. Wir werden eine Abstimmung herbeiführen und den Vereinen sehr genau sagen, wie es aussehen wird. Entsprechend sorgfältig werden wir das beraten und vorbereiten. So einfach, wie viele glauben ist es nämlich nicht.

Thema Saison-Abbruch: »Unsere Spielbetriebsfachleute müssen für verschiedene Konstellationen Wege aufzeigen. Es geht darum, alles transparent in seinen Auswirkungen aufzuzeigen.«



Über was genau werden die Vereine abstimmen müssen?
Am Ende muss alles so klar sein, dass jeder Verein weiß, was das Ergebnis der Abstimmung in Konsequenz bedeutet. Wir möchten hinterher keine neuen Streitigkeiten haben. Unsere Spielbetriebsfachleute müssen für verschiedene Konstellationen Wege aufzeigen. Es geht darum, alles transparent in seinen Auswirkungen aufzuzeigen, damit klare Entscheidungen herbeigeführt werden können. Wir möchten nicht bei jeder Fragestellung das Problem haben, dass Vereine mit Klagen drohen. Das ist zwar toll für die Medien, weil die dann schöne Überschriften haben, aber einer Vereinsgemeinschaft tut das nicht gut. Wie schon vor einem Jahr gibt es wieder viele unterschiedliche Interessenslagen und mir liegen dafür auch schon jede Menge Stellungnahmen vor. Mit dem Paragraph 93 haben wir eine klare Regelung in der Spielordnung, wie im Falle eines Abbruchs zu werten ist. Dieser Paragraph muss nun genau auf die Jetzt-Situation übertragen werden. Unsere Spielbetriebs-Spezialisten haben darüber hinaus schon seit Wochen den Auftrag, sich damit zu beschäftigen, ob es auch noch andere Wege und Möglichkeiten gibt. Sobald Ergebnisse dazu konkret vorliegen, wird im Vorstand beraten werden, ob gegebenenfalls auch noch ein zweites Modell zur Abstimmung gestellt wird. Ob das dann auch so kommt, kann ich momentan noch nicht sagen. Das entscheide nicht ich, das entscheidet der gesamte Vorstand. Wir müssen jetzt alles genau durchdenken, denn – noch einmal - so einfach, wie es sich der eine oder andere macht, ist es halt nicht.




Das Interview führte Thomas Seidl. Im zweiten Teil des Interviews äußert sich Dr. Rainer Koch unter anderem dazu, ob er glaubt, dass es bei einer Saison-Wertung mit Anwendung des Paragraphen 93 zu juristischen Schauspielen kommen könnte und wieviel "Normalität" er für die Spielzeit 2021/2022 erwartet.

10122 Aufrufe14.4.2021, 11:30 Uhr
Thomas SeidlAutor

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