Der TSV Greding mit Mittelfeldspieler Fabian Strobel (in Grün) konnte im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SV Lauterhofen ein Unentschieden erkämpfen. Der Punkt reichte allerdings noch nicht aus, um den Relegationsplatz zu verlassen. Fotos: Traub
Der TSV Greding mit Mittelfeldspieler Fabian Strobel (in Grün) konnte im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SV Lauterhofen ein Unentschieden erkämpfen. Der Punkt reichte allerdings noch nicht aus, um den Relegationsplatz zu verlassen. Fotos: Traub – Foto: Johannes Traub

Raus aus dem Tabellenkeller

Bezirksligist TSV Greding will zuletzt positive Entwicklung im Frühjahr fortsetzen und Abstiegszone verlassen

23 Punkte nach 19 Spieltagen und Tabellenplatz zwölf: Für den TSV Greding ist die Saison in der Bezirksliga Mittelfranken Süd bislang nicht nach Wunsch verlaufen. Erstmals seit ihrem Aufstieg aus der Kreisliga im Jahr 2015 überwintern die Fußballer von der Schwarzach auf einem Relegationsplatz gegen den Abstieg.

Deshalb, so Trainer Patrick Grabmann, gelte es in den noch anstehenden elf Punktspielen, möglichst schnell die Grundlage für den Verbleib in der Bezirksliga zu schaffen. Nachdem die Mannschaft die vergangene Spielzeit auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen hatte, sei es ihr internes Ziel gewesen, in der laufenden Saison einen Platz unter den Top Fünf der Liga zu erreichen. Dieses Vorhaben habe sich jedoch „relativ schnell erledigt“, erklärt Grabmann und betont, für den TSV gehe es einzig und allein noch darum, die Abstiegszone möglichst schnell zu verlassen. Dass es überhaupt so weit gekommen ist, haben sich die Grünhemden letztlich selbst zuzuschreiben. Dem Übungsleiter zufolge sei die diesjährige Saison seiner Mannschaft in drei Phasen verlaufen.

Bei den ersten sieben Begegnungen wurden vier Siege und drei Niederlagen verzeichnet. Letztere seien durchaus vermeidbar gewesen, blickt der Trainer des TSV zurück. Danach habe eine Serie von sieben Spielen begonnen, bei denen lediglich drei Punkte geholt wurden. Dabei habe er bei einigen seiner Akteure die erforderliche Einstellung, den letzten Einsatz und auch eine entsprechende Körpersprache vermisst, erklärt Grabmann. Dass die Gredinger den Anschluss nach oben nicht weiter verloren haben, ist ihrem Abschneiden bei den zuletzt absolvierten fünf Begegnungen zu verdanken. Zwei Siegen und zwei Unentschieden stand nur eine Niederlage gegenüber. Diese positive Entwicklung gilt es dem Übungsleiter zufolge in der Frühjahrsrunde fortzusetzen. Zwar muss der TSV nicht weniger als acht der noch elf noch ausstehenden Begegnungen auswärts absolvieren, aber dennoch sollte es möglich sein, die für den Verbleib in der Liga noch erforderlichen fünf Siege einzufahren, erklärt Grabmann.

Seiner Auffassung nach dürften 38 Punkte reichen, um in der Abschlusstabelle vor der Gefahrenzone zu stehen. Den Grundstein für den Nichtabstieg können die Gredinger bereits bei den ersten drei Punktspielen im neuen Jahr legen. Am Sonntag, 19. März, sind sie beim FV Dittenheim zu Gast, am Samstag, 25. März, folgt ihr Gastspiel beim ASV Zirndorf und eine Woche später reisen die Fußballer von der Schwarzach zum SV Wettelsheim. Alle drei Mannschaften sind derzeit hinter dem TSV platziert, deshalb fordert Grabmann: „Drei Siege sind Pflicht.“ Auch das dann folgende Gastspiel beim nur drei Zähler besseren ESV Ansbach-Eyb sollte keine unlösbare Aufgabe sein. Bevor es jedoch wieder um Punkte geht, absolvieren die Gredinger fünf Vorbereitungsspiele. Zunächst treten sie auf eigenem Platz am Samstag, 18. Februar, gegen den FC Hitzhofen/Oberzell (Kreisliga 1 Donau/Isar) und am Samstag, 25. Februar, gegen die SF Hofstetten (Kreisliga Neumarkt/Jura Ost) an. Danach sind laut Grabmann noch Gastspiele beim SC Pollanten (Kreisliga Neumarkt/Jura Ost), der DJK Limes (Kreisliga Neumarkt/Jura West) sowie dem SK Lauf (Bezirksliga Mittelfranken Nord) geplant.

Eine wesentliche Voraussetzung für den Verbleib in der Bezirksliga ist Grabmann zufolge, dass seine Mannschaft von weiterem Verletzungspech verschont bleibt. Sollte dies der Fall sein, stehen ihm maximal 18, mindestens aber 15 Akteure zur Verfügung. Derzeit ungewiss ist, ob und wann die Langzeitverletzten Christoph Biedermann und Alperen Güclüer sowie Alexander Sipl, der aus persönlichen Gründen kürzertreten möchte, zur Verfügung stehen. Wohl keine Option ist Grabmann zufolge Routinier Fabian Koller, der sich für das letzte Spiel des vergangenen Jahres gegen den SV Lauterhofen zur Verfügung gestellt und in der Nachspielzeit prompt den Treffer zum 1:1 erzielt hatte. Neu im Bezirksligakader ist TSV ist Mittelfeldakteur Simon Buchberger, der zuletzt bei der DJK Enkering aktiv war. Nicht mehr dabei sind Oliver Holland, der zur DJK Weinsfeld zurückkehrt, und Atakan Gökce.

Quelle: donaukurier.de

Aufrufe: 024.1.2023, 10:09 Uhr
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