
Wenn dem SV Hösel am Sonntag, 15.30 Uhr, erneut ein Bezirksliga-Heimdreier gelingt, dann gegen das Kellerkind VdS Nievenheim, dann kann am Neuhaus umgehend mit der Planung für die kommende Spielzeit begonnen werden. Das erste Jahr nach dem Wiederaufstieg wäre großartig gemeistert. Aber Nievenheim, das Hinspiel endete 4:4, hat nichts zu verschenken. Vom rettenden 15. Platz, hier steht der SC Rhenania Hochdahl, trennt die Linksrheinischen nur das Torverhältnis.
Hösels Sportlicher Leiter Mark Rueber verbringt diese Tage an der Nordsee, der Osterurlaub steht an. Dennoch verfolgt der 48-Jährige alles, was sich um seinen SVH bewegt, ganz genau. „Gezittert haben wir jedenfalls nie“, erklärt er mit Blick auf die bisherige Saison. „Aber wenn die drei Punkte hierbleiben, wäre es jetzt sehr beruhigend.“ Es wird Bestbesetzung geboten.
Der U23 von Ratingen 04/19 gelang zuletzt ein großartiger Erfolgslauf, der erst am vergangenen Wochenende in Bilk (1:2) endete. „Aber jetzt planen wir einen neuen Lauf“, sagt dazu der Trainer Andreas Voss. Zu Gast ist am Sonntag ab 13.30 Uhr am Götschenbeck der Nachbar ASV Mettmann, der seiner Truppe im Hinspiel beim 2:0 keine Chance ließ.„Wir haben uns inzwischen aber erheblich verstärkt und weiter entwickelt“, so Voss. Stimmt! Platz elf ist eine sichere Position. „Jetzt streben wir einen einstelligen Tabellenplatz an“, sagt Voss.
Vielleicht kann er mit Eleftherios „Lefti“ Vasileiadis planen, der mit der Oberliga-Truppe trainierte und nach langer Verletzungspause schon einen guten Eindruck hinterließ. Voss hat jedenfalls alles akribisch genau beobachtet. Seinen Angreifer Ben Gubsch und auch Max Kronauer kann er noch nicht einsetzen (Verletzungen). Mettmann ist Fünfter und kommt oben nicht mehr heran.