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Ratingens Co-Trainer Jerome König sucht eine neue Aufgabe

Oberliga Niederrhein: Der bisherige Co-Trainer von Ratingen 04/19 ist für eine neue Herausforderung zu haben, und würde dabei im Idealfall gerne seine A-Lizenz erwerben.

von Sascha Köppen · 17.06.2024, 18:00 Uhr · 0 Leser
Ratingens bisheriger Co-Trainer Jerome König sucht eine neue Aufgabe.
Ratingens bisheriger Co-Trainer Jerome König sucht eine neue Aufgabe. – Foto: TBV Lemgo

Mit 24 Jahren hatte Jerome König beim Oberligisten Ratingen 04/19 als Co-Trainer bereits eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe inne, die er im Übrigen zuvor auch schon in der Saison 2022/23 beim FSV Zwickau in der 3. Liga ausgeübt hat - eine fraglos beeindruckende Vita in jungen Jahren. Nun ist der bisherige Ratinger Assistenzcoach auf der Suche nach einer neuen Herausforderung - und würde dabei gerne die A-Lizenz erwerben, wie er uns im Interview verrät.

Wonach steht Dir ab Sommer der Sinn?

Jerome König Ich bin für alles offen. Mir ist es wichtig, dass ich mich im Verein wohl- und angenommen fühle und ich mich mit dem sportlichen Konzept und den gelebten Werten identifizieren kann. Rückendeckung und Wertschätzung motiviert und spornt nicht nur Spieler an, sondern auch mich als Mitarbeiter des Funktionsteams. Daher ist dies kein unwichtiger Aspekt. Ich bin für jede Aufgabe, die mich fordert und weiter entwickelt sehr dankbar. Darum möchte ich mich nicht festlegen.

Welche Perspektive soll dir ein neuer Verein bieten?

König Ich würde mich freuen, wenn sich mein nächster Verein eine längere Zusammenarbeit mit mir vorstellen könnte. Gern würde ich eine Mannschaft beim Aufstieg in die oberen Amateurklassen begleiten. Wenn ich dann noch die Unterstützung bei meinem persönlichen Ziel - dem Erwerb der A-Lizenz - bekäme, wäre das klasse.

Wie blickst du auf deine Zeit in Ratingen zurück?

König Ich bin dankbar für die Zeit bei Ratingen 04/19. Ich wurde von Beginn an super von der Mannschaft, dem Trainerteam und dem Vorstand aufgenommen. Meine Arbeit wurde gesehen und wertgeschätzt. Auf meinen Weg höre ich immer wieder, dass ich zu jung sei, trotz meines sportlich interessanten Lebenslaufs und meiner Erfahrung. Einige Vereine waren sich unsicher, ob ich von den Spielern akzeptiert werden würde. Auf meinen bisherigen Stationen, wie jetzt auch Ratingen, wurde das nie als Hindernis gesehen, sondern mein fußballerisches Knowhow und mein guter Draht zur Mannschaft geschätzt. Es war hier eine lehrreiche Zeit, für die ich sehr dankbar bin. Jetzt heißt es erstmal für mich, das letzte halbe Jahr zu analysieren. Den Ratingern wünsche ich für die kommende Saison den sportlichen Erfolg, den sie in diesem Jahr knapp verpasst haben.