Der jüngste 2:0-Erfolg im direkten Duell beim VfB Lübeck II unterstrich die Qualität der Lübecker eindrucksvoll. Lange Zeit tat sich Rapid schwer, ehe Peywend Cabbar in der Schlussphase mit einem Doppelpack (86., 90.) die Partie entschied und seiner Mannschaft drei enorm wichtige Punkte sicherte. Diese Effizienz in entscheidenden Momenten ist ein wesentlicher Faktor im Titelrennen.
Doch auch Todesfelde II hat zuletzt ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim 2:1-Erfolg gegen den Eichholzer SV bewies das Team Moral und Nervenstärke, als der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit fiel. Gerade solche Spiele zeigen, dass die Mannschaft auch gegen Spitzenteams bestehen kann, wenn Intensität und Disziplin stimmen.
Fojcik fordert das Maximum
Todesfelde-Trainer Sebastian Fojcik blickt mit Respekt, aber auch Selbstvertrauen auf die Aufgabe: „Das Team und das Umfeld leisten hervorragende Arbeit und kämpfen verdient um den Aufstieg.“ Gleichzeitig macht er deutlich, dass sein Team nicht nur Statist sein will: „Wir wollen nicht nur einen Ausflug machen, sondern uns mit den Spitzenteams messen und unsere Qualität erneut auf den Platz bringen.“
Entscheidend werde sein, „dass wir alle an unser Leistungsmaximum gehen“, so Fojcik weiter. Ein Blick auf das Hinspiel zeigt, dass dies durchaus möglich ist: Beim knappen 2:3 hielt Todesfelde lange mit und verlangte dem Favoriten alles ab.
Die Rollen sind vor dem Duell klar verteilt, doch die jüngsten Ergebnisse beider Teams deuten auf ein Spiel hin, in dem sich der Tabellenführer keineswegs auf seiner Ausgangsposition ausruhen kann.