
Die Raiffeisen Arena genießt hierzulande einen enormen Stellenwert – nicht nur als
Besuchermagnet, sondern auch als Motor für die heimische Wirtschaft und Marke für die Region. Nachdem im Vorjahr die rein volkswirtschaftlichen Auswirkungen (BIP, Einkommen,
direkte/indirekte Steuern) der Errichtung sowie des laufenden Betriebs untersucht worden waren, beleuchtete nun das deutsche Unternehmen SLC Management die regionalökonomischen Effekte wie Tourismus, Gastronomie, Werbewert, Bekanntheit oder Image für das Bundesland, eruiert durch zielgruppenspezifische Befragungen, Meinungsforschung sowie umfassende Datenanalysen.
Demnach generiert der LASK mit seinem Stadion jährlich 128,8 Mio. Euro an regionalökonomischen Effekten für die Stadt Linz sowie das Land Oberösterreich. Damit bewegt sich der Verein auf Augenhöhe mit etablierten deutschen Traditionsklubs wie Fortuna Düsseldorf (130,1 Mio.) und liegt deutlich vor Dynamo Dresden (86,2 Mio.) oder dem 1. FC Magdeburg (82,2 Mio.). Die Errichtung der Arena hatte zuvor einen einmaligen regionalökonomischen Effekt von 140 Mio. Euro ausgelöst.
Von den Spieltagen, dem täglichen Betrieb sowie Veranstaltungen profitieren zahlreiche Branchen. Besonders sichtbar wird dies am Arbeitsmarkt: Durch den Spielbetrieb entstehen 186 direkte Arbeitsplätze, hinzu kommen 520 Personen, die am Spieltag in Bereich en wie Reinigung, Technik, Hospitality, Gastronomie oder Sicherheit im Einsatz sind. Drittveranstaltungen sorgten im Jahr 2025
für 960 externe Arbeitskräfte, der gesamte Beschäftigungseffekt beträgt rund 16,4 Mio. Euro. „Die Raiffeisen Arena ist von besond erer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort OÖ, wie die heute präsentierte Studie verdeutlicht. Dieses Leuchtturm -Projekt setzt die erwarteten Impulse für Oberösterreich“, sagt Raiffeisen landesbank -OÖ -Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer .
Über 20 Mio. Euro machen Gastronomie - und Hotellerie -Effekte aus . M ehr als 78.000 Übernachtungen im Zusammenhang mit den Spielen sowie dem täglichen Betrieb und Events in der Raiffeisen Arena nehmen rund 7% aller Nächtigungen in Linz im Jahr 2024 ein. Auch bei Umsatz - und Investitions -Effekten leistet d ie Raiffeisen Arena einen wesentlichen Beitrag, etwa durch Aufträge an regionale Unternehmen, aber auch durch Investitionen in Höhe von durchschnittlich 14 Mio. Euro pro Jahr.
„Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die Raiffeisen Arena weit über den Sport hinaus wirkt. Mit unserer Heimstätte begeistern wir nicht nur Fußballfans, sondern schaffen einen spürbaren
Mehrwert für die Stadt Linz und das gesamte Bundesland Oberösterreich“, so LASK -Geschäftsführer Siegmund Gruber. Das sieht auch Josef Pröll, Aufsichtsratsvorsitz ender des ÖFB , so: „Der Fußball hat insgesamt in Österreich und speziell hier in Linz eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Wir haben hohe Beträge, die wir der Öffentlichkeit und der Volkswirtschaft durch unsere Tätigkeiten im Profifußball un d im Breitensport zuführen . Mit der Raiffeisen Arena, die ihresgleichen such t, ist etwas geschaffen worden, was die wirtschaftliche Bedeutung für die Region, für die Stadt selbst und für Österreich einmal mehr unterstreicht“, so Pröll. Der ÖFB ist ebenfalls regelmäßig zu Gast, sieben Spiele wurden in der Raiffeisen Arena bereits ausgetragen.
Höchst engagiert zeigt sich der Verein bei CSR -Maßnahmen, beispielsweise in der Nachhaltigkeit oder bei diversen Sozialprojekten. Dies geschieht zum einen durch die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren in Form eines plastikflaschenfreien Stadions, der Becherspende oder eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes inklusive E -Ladestationen, zum anderen durch eine barrierefreie Raiffeisen Arena, Angebote für Familien und Kinder oder Kooperationen mit sozialen Initiativen wie der OÖ. Kinder -Krebs -Hilfe, der Leb enshilfe oder KickStart. „Es ist für uns selbstverständlich, als LASK gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen dazu beitragen, Menschen zu verbinden, nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben und soziale Projekte langfristig zu stärken“, erklärt Geschäftsführer Gruber.
Womit assoziieren die Menschen die Stadt Linz am stärksten? Die Antwort auf diese Frage liefert ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis aus schwarz -weißer Sicht. 90 Prozent der LASK -Fans nennen ihren Lieblingsverein an erster Stelle, was die Identifikation mit der Stadt untermauert. Auch bei den österreichweiten Fußballfans nimmt der LASK als Aushängeschild von Li nz Platz eins ein und selbst bei der Gesamtbevölkerung schafft es der Klub hinter der Donau und der Linzer Torte mit rund 31 Prozent auf den dritten Rang.
Mit ihren Aktivitäten tr agen der Verein und die Arena daher wesentlich dazu bei, das Interesse und den Bekanntheitsgrad der gesamten Region massiv zu erhöhen. Als Marke der Stadt und Botschafter für das Bundesland Oberösterreich steigert man die Attraktivität für Touristen, Fachkräfte, Familien und Unternehmen. Z ur Einordnung : Ohne den LASK und die Raiffeisen Arena müsste n die Stadt Linz bzw. das Land Oberösterreich pro Jahr rund 45 Mio. Euro für vergleichbare, österreichweite Werbung aufwenden.
„Die ermittelten regionalökonomischen Effekte des LASK in Höhe von 128,8 Mio. € für Linz und Oberösterreich zeigen sehr deutlich, welche besondere Position der LASK nicht nur für die regionale Wirtschaft und Gesellschaft einnimmt, sondern auch für die oberösterreichische Sportlandschaft. Die Stadt und das Land profitieren auf mehreren Ebenen in besonderem Maße vom LASK. Durch den Bau der Raiffeisen Arena hat der LASK den Grundstein gelegt, um auch in Zukunft ein bedeutender Wirtschafts - und Gesellschaftsfaktor für die Stadt und das Land zu sein; sei es als Auftraggeber, Plattform für die Wirtschaft, Eventveranstalter oder als Fußballverein “, resümiert Alfons Madeja, Stu dienleiter und Geschäftsfü hrer von SLC Management.