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Vereinsnachrichten

Rabenschwarzer Sonntag für den BSC Sendling

von Nicole gomez · 08.04.2025, 22:53 Uhr · 0 Leser

Marschroute klar: Sieg zum Verteidigen des zweiten Platzes

Nach zwei schmerzhaften Niederlagen in Folge war die Marschroute für den BSC Sendling klar: Ein Sieg musste her, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Doch wie so oft im Fußball kam es anders als erhofft.

Früher Rückschlag: SC München übernimmt das Kommando

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen entwickelte sich der Nachmittag zu einem echten Albtraum für die Sendlinger – und das bereits ab der ersten Minute. Der SC München, begleitet von einer lautstarken Fangemeinde, übernahm sofort das Kommando auf dem Platz. Der BSC wirkte gehemmt, fand keinen Zugriff auf das Spiel und war meist nur Zuschauer des eigenen Spiels.

Frühe Führung für SC München

In der 8. Minute dann der erste folgenschwere Fehler: Ein ungenauer Pass unserer Nr. 17 landete direkt bei der gegnerischen Nr. 10. Dieser reagierte blitzschnell, spielte einen cleveren Ball auf die linke Seite zu seinem Mitspieler mit der Nr. 9. Der leitete direkt weiter zur Nr. 11, die den Ball mit einem Kontakt in den Strafraum spielte. Dort lauerte erneut die Nr. 10, völlig ungedeckt, und vollendete technisch stark ins rechte obere Eck – 0:1 für den SC München.

Weiterer Druck von SC München und das 0:2

Nach der frühen Führung des SC München setzte sich der rabenschwarze Sonntag für den BSC Sendling nahtlos fort. Die Mannschaft fand weiterhin keinen Zugriff auf das Spiel, agierte verunsichert und wirkte in weiten Teilen des Spiels wie paralysiert. Von einem geordneten Zusammenspiel war wenig zu sehen, und die wenigen Offensivbemühungen wurden von den Gästen frühzeitig im Keim erstickt.

Der SC München zeigte sich hingegen in Topform: aggressiv, konzentriert und spielerisch überlegen. In der 15. Minute war die Sendlinger Abwehr erneut unsortiert – nach einem zunächst abgewehrten Angriff landete der Ball bei der gegnerischen Nr. 3. Dessen Flanke fand die völlig freistehende Nr. 6, die direkt auf die ebenso ungedeckte Nr. 17 weiterleitete. Der ließ sich nicht zweimal bitten und traf souverän zum 0:2.

Elfmeter und das 0:3 kurz vor der Halbzeit

Bis zur Pause blieb der SC München das klar spielbestimmende Team, während der BSC hinterherlief. In der 33. Minute wurde es erneut gefährlich vor dem Sendlinger Tor: Die Nr. 5 des SC setzte sich stark durch und wurde im Strafraum von der Nr. 16 des BSC unsanft gestoppt – der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Elfmeter. Diesen verwandelte die Nr. 17 sicher in der 34. Minute unten rechts – 0:3 zur Halbzeit.

Hoffnungsschimmer: Der Anschlusstreffer

Mit dem Pausenpfiff folgte die erwartete Ansprache des Trainers, und man hoffte auf ein Aufbäumen der Mannschaft. Auch einige Auswechslungen kurz vor der Pause sollten frischen Wind ins Spiel bringen. Tatsächlich sah es kurzzeitig nach einer Wende aus: In der 47. Minute setzte unsere Nr. 9, Papisse Dabo Gnako, mit einem präzisen Pass unsere Nr. 7, Emin Abazovic, in Szene. Dieser blieb cool und lupfte den Ball gekonnt über den herauseilenden Torhüter – der verdiente Anschlusstreffer zum 1:3.

Fehler im Tor: SC München zieht weiter davon

Doch leider blieb es bei diesem kurzen Aufbäumen. In der 54. Minute unterlief unserem Torhüter ein unglückliches Missgeschick: Beim Versuch, einen flach gespielten Ball aufzunehmen, rutschte ihm dieser zwischen den Beinen hindurch. Die Nr. 16 des SC München reagierte blitzschnell und schob den Ball mühelos über die Linie – 1:4.

SC München nutzt die Schwächen eiskalt aus

Das Spiel war damit praktisch entschieden. In der Schlussphase ließ der SC München nichts mehr anbrennen und nutzte die nachlassende Gegenwehr konsequent aus. In der 82. sowie der 90. Minute war es erneut die Nr. 16, die den Ball im Tor unterbrachte und damit den Endstand von 1:6 herstellte.

Fazit: Der BSC Sendling in der Krise

Der BSC Sendling befindet sich aktuell in einer sportlichen Krise. Es fehlt an Teamgeist und Entschlossenheit den Spielplan umzusetzen. Wenn man weiter oben mitspielen möchte, muss dringend ein Ruck durch die Mannschaft gehen – auf und neben dem Platz.