
Der ATSV Erlangen blickt nach dem Bayernliga-Abstieg nach vorne. In den letzten Tagen stellte der Verein nun die Weichen für die kommende Landesliga-Saison.
Unmittelbar nach dem bitteren Abstieg aus der Bayernliga über die Relegation hatte Jochen Strobel es bereits angekündigt: Der ATSV Erlangen will wieder kommen. "Weil wir überzeugt sind, dass der ATSV wieder aufstehen kann. Rückschläge gehören im Fußball dazu. Entscheidend ist, wie man darauf reagiert", sagte der Chefanweiser wenige Tage nach dem Abstieg zu FuPa.
Nun hat der Verein reagiert und gleich vier Neuzugänge vorgestellt. Mit Simon Drießlein verstärkt ein erfahrener Mann den ATSV. "Simon kennt den Fußball in der Region bestens und wird mit seiner Qualität und Routine eine wichtige Rolle in unserem Team einnehmen", freut sich der ATSV über den Neuzugang.
Drießlein zählte in der vergangenen Saison beim SV Gutenstetten-Steinachgrund zum Stammpersonal und bringt höherklassige Erfahrung mit. Beim FSV Erlangen-Bruck gelang dem inzwischen 30-Jährigen einst der Durchbruch. In Eltersdorf kam er nach der Saison 2021/22 sogar in der Regionalliga zum Einsatz.
Neuzugang Nummer zwei ist mit Alexander Piller ein alter Bekannter. Der 32-Jährige stand bereits in der Saison 2021/22 für den ATSV auf dem Platz und machte sich in der Region einen Namen.
"Über Stationen beim FSV Erlangen-Bruck, der SpVgg Greuther Fürth II, der SpVgg Unterhaching, dem 1. FC Schweinfurt 05, der SpVgg Bayreuth sowie dem SC Eltersdorf sammelte er zahlreiche Erfahrungen auf hohem Niveau", weist der Verein stolz auf die Vita des gebürtigen Erlangers hin.
Der 32-Jährige wurde mit der SpVgg Unterhaching sogar Meister in der Regionalliga Bayern, und stieg 2017 mit den Vorstädtern in der Relegation gegen Elversberg in die 3. Liga (neun Einsätze) auf. In seiner Karriere stand Piller zudem 140-mal in der Regionalliga Bayern und über 100-mal in der Bayernliga Nord auf dem Platz.
Ebenfalls neu an Bord ist Sandro Weber. "Der vielseitig einsetzbare Spieler bringt bereits reichlich Erfahrung aus dem Herrenbereich mit und überzeugt durch seine Dynamik, seinen Einsatzwillen und seine mannschaftsdienliche Spielweise. Mit seinen Qualitäten wird er unserem Team zusätzliche Optionen verleihen", schreibt der Verein zum Transfer. Weber spielte zuletzt in der Bezirksliga Unterfranken für den TSV Ettleben/Werneck.
Den Transfer-Viererpack komplett macht Burak Ölcer, dessen Wechsel der Verein bereits Ende Mai publik machte. Der 32-Jährige spielte zuletzt für Vatanspor Nürnberg (19 Scorer in 20 Spielen) in der Kreisliga, stand für den SV Schwaig aber bereits in der Saison 2024/25 in der Landesliga Nordost auf dem Platz.
"Der offensivstarke Angreifer bringt nicht nur Torgefahr und körperliche Präsenz mit, sondern konnte in den vergangenen Jahren bereits seine Qualitäten bei verschiedenen Vereinen unter Beweis stellen. Mit seiner Erfahrung und Mentalität wird Burak unser Offensivspiel verstärken", schrieb der ATSV zum Transfer von Ölcer.