
Mit Niklas Oswald, Marvin Kehl, Steffen Schepers und Tjark Höpfner haben vier weitere Leistungsträger ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Beim SC Spelle-Venhaus wächst damit die Planungssicherheit – und die Zuversicht auf eine erfolgreiche Zukunft.
Der SC Spelle-Venhaus treibt seine Kaderplanung für die kommende Oberliga-Spielzeit weiter voran und kann vier weitere wichtige Personalentscheidungen vermelden. Niklas Oswald, Marvin Kehl, Steffen Schepers und Tjark Höpfner werden auch in der kommenden Saison das Trikot der Schwarz-Weißen tragen.
Dabei eint das Quartett vor allem eines: die Überzeugung, beim SCSV sportlich wie menschlich die richtigen Bedingungen vorzufinden. „Ich bekomme in Spelle das Beste geboten, was fußballerisch für mich möglich ist“, bringt es Kehl auf der Vereinshomepage auf den Punkt.
Auch seine Mitspieler sehen die Entwicklung des Vereins positiv. Oswald hebt insbesondere das Mannschaftsgefüge hervor: „Wir haben eine sehr homogene Mannschaft. Sowohl auf als auch neben dem Platz verstehen wir uns sehr gut.“ Gleichzeitig schätzt der Außenbahnspieler die Arbeit des Trainerteams um Henry Hupe: „Wir haben junge, hungrige Trainer, die uns weiterbringen wollen.“
Kehl blickt ebenfalls optimistisch nach vorne. Nach zwei Spielzeiten mit einigen Leistungsschwankungen erwartet er, dass die Mannschaft die Spielidee des Trainerteams künftig noch konsequenter umsetzen kann. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison seien vorhanden.
Auch Schepers verweist auf das besondere Umfeld in Spelle. Das familiäre Vereinsleben und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft seien wichtige Gründe für seine Verlängerung. Für die kommende Spielzeit wünscht er sich vor allem eine Mannschaft, „dass alle gierig sind, dass alle bestmöglich performen, jeder sein Ego hintenanstellt“.
Eine besondere Geschichte schrieb in der Rückrunde Tjark Höpfner. Der Offensivspieler war im Winter zunächst zum USC Paloma nach Hamburg gewechselt, kehrte jedoch wenige Monate später zurück. Obwohl der Verein ursprünglich nicht mehr mit ihm geplant hatte, kämpfte sich der 20-Jährige eindrucksvoll zurück.
Mit konstanten Leistungen auf der rechten Seite entwickelte sich Höpfner schnell wieder zu einer festen Größe. Sportlicher Leiter Markus Schütte spricht sogar davon, dass er sich „fast unverzichtbar gemacht“ habe. In bislang 40 Pflichtspielen für den SCSV erzielte Höpfner fünf Treffer. Besonders in Erinnerung bleibt sein Tor gegen Rehden, das zum niedersächsischen Tor des Monats August 2024 gewählt wurde.
Der Offensivspieler selbst freut sich vor allem auf das Umfeld: „Fußball in Spelle macht richtig Spaß.“ Zusätzliche Motivation erhält er durch den bevorstehenden Wechsel seines Freundes Benjamin Evers von der U23 von Preußen Münster.
Für Steffen Schepers endet eine lange Leidenszeit. Nach mehreren schweren Verletzungen feierte der 29-Jährige zum Saisonende sein Comeback und sammelte gegen Heeslingen sowie im Freundschaftsspiel gegen Borussia Mönchengladbach erste Einsatzminuten.
Der Außenbahnspieler hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Rückschläge hinnehmen müssen, blieb dem Verein aber treu. „Steffen hat schon gezeigt, wie wertvoll er ist. Er lässt das Herz immer auf den Platz“, lobt Schütte den Linksfuß, der trotz seiner langen Ausfallzeiten eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft einnimmt.
Nach seinem Kreuzbandriss will Schepers nun wieder dauerhaft angreifen und beweisen, dass er auf Oberliga-Niveau bestehen kann.
Zu den wichtigsten Personalien zählt auch die Verlängerung von Marvin Kehl. Der technisch starke Mittelfeldspieler blieb in der Rückrunde erstmals seit Jahren über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei und zeigte mehrfach seine Qualitäten als kreativer Taktgeber.
Schütte findet deutliche Worte: „Wenn Marvin fit ist, ist er ein Unterschiedsspieler in dieser Liga.“ Seine Spielintelligenz und Unberechenbarkeit machen ihn für die Speller Offensive besonders wertvoll.
Dass sich Kehl trotz anderer Angebote – darunter auch Anfragen aus Nordrhein-Westfalen – für einen Verbleib entschieden hat, wertet der Verein als starkes Signal. Gemeinsam mit Oswald, Schepers und Höpfner steht das Quartett exemplarisch für den Weg, den der SC Spelle-Venhaus auch künftig gehen möchte: Kontinuität, Entwicklung und die Ambition, sich dauerhaft in der Spitzengruppe der Oberliga zu etablieren.