
Waldram kassiert beim Tabellendritten die dritte Niederlage in Folge. Trainer Buchner hadert mit vergebenen Chancen und Schiedsrichterentscheidungen.
Bis eine Viertelstunde vor Schluss gestaltete die DJK Waldram am Samstagnachmittag die Partie beim Tabellendritten offen, dann ließ der Peitinger Führungstreffer den Widerstand der Gäste erlahmen. „Danach war die Luft raus. Am Ende hat die Power gefehlt, um das Spiel noch umzubiegen“, räumte Benedikt Buchner ein. „Es sind alle etwas niedergeschlagen, weil wir die Chance gehabt hätten, mindestens eine Punkt zu holen“, erklärte der DJK-Trainer, dessen Team mit dem 0:2 die dritte Niederlage in Folge verarbeiten muss.
Dennoch war der Coach mit dem Auftritt seiner Mannschaft über weite Strecken nicht unzufrieden. Im Gegenteil. „Das war lange Zeit ein super Auftritt, aber wir haben uns nicht belohnt, weil wir einigen Chancen kläglich abgeschlossen haben“, so Buchner. Beispielsweise nach einer knappen halben Stunde, als Jonathan Bahnmüller nach Rückpass von Jakob Münster aus 14 Metern in zentraler Position den Ball übers Tor jagte. Auf der Gegenseite präsentierte sich die Waldramer Defensive sehr stabil. „Wir haben alle Peitinger Angriffe gut wegverteidigt“, zeigte sich Waldram-Trainer Buchner zufrieden mit dem Einsatz seiner Abwehrreihe, aus der Innenverteidiger Julian Birker nicht nur wegen seiner Statur herausragte.
Es ging bereits in die Schlussphase, als David Velickovski in aussichtsreicher Position an Peitings Schlussmann Julian Floritz scheitere. Statt in Führung zu gehen, gerieten die Gäste wenige Minuten später in Rückstand. Ein Steckpass in die Tiefe auf Multerer, der erst das Laufduell gegen einen Waldramer Verteidiger gewann und dann abgebrüht auch DJK-Torhüter Tobias Hagenbucher das Nachsehen gab – 1:0 für Peiting in der 74. Minute.
Dann wurde es hektisch. Sowohl Peitings Matthias Lotter wie auch Waldrams David Velickovski wurde zum Abkühlen auf die Bank beordert. „Mit dem Mann bin ich echt unzufrieden“, kommentierte Buchner die Leitung des Unparteiischen, der Fifty-fifty-Situationen seiner Meinung nach zu häufig zu Gunsten der Gastgeber entschied. Lotter war kaum wieder auf dem Platz, als er in Schlussminute einen Konter zum 2:0 abschloss.
„Mit dem Auftreten allgemein, bin ich nicht unzufrieden“, so das Fazit von Buchner. „Das Quäntchen Spielglück, das wir in der Hinrunde oft hatten, fehlt uns aktuell ein bisschen.“