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Spielbericht

Punktgewinn in Hohenschönhausen

Nach dem Heimerfolg gegen die BSG Chemie Leipzig waren die Rot-Weißen bei der Spitzenmannschaft des BFC Dynamo gefordert.

von PM FC Rot-Weiß Erfurt · 30.09.2024, 14:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marcel Junghanns

BERICHT des FC Rot-Weiß Erfurt

RWE-Trainer Fabian Gerber stellte im Vergleich zur letzten Woche nur einmal in der Startelf um und brachte Andy Trübenbach für Obed Ugondu. Direkt von Beginn war es ein sehr intensives Spiel auf beiden Seiten. Der BFC brachte direkt viel Druck und Tempo in die Partie, die Gäste waren von Anfang an sehr diszipliniert und standen kompakt in der Defensive. In der ersten Viertelstunde kamen die Berliner zu den ersten Tormöglichkeiten und trafen in der elften Spielminute den Pfosten. Danach wurden auch die Rot-Weißen offensiv aktiver und spielten sich erste Chancen heraus. Immer wieder waren es Marco Wolf und Hinata Gonda, die den Ball nach vorne trieben und versuchten die vordersten Reihen zu bedienen. In der 26. Minute war der Ball das erste Mal im Tor der Gastgeber, doch der Treffer wurde davor bereits angepfiffen, nachdem Trübenbach auf Maluze spielte. Dieser sich aber zu energisch bei der Balleroberung zeigte und von der Unparteiischen zurückgepfiffen wurde. Danach hatte der FC RWE die nächste Großchance als ein gelupfter Ball hinter die Kette Ömer Uzun erreichte und dieser frei vor BFC-Torwart Leon Bätge auftauchte. Den schwierig zu nehmenden Ball aus der Luft konnte der Erfurter Angreifer jedoch nicht voll treffen und der Ball ging am Tor vorbei. Voll treffen tat zu Ungunsten der Rot-Weißen dann in der 43. Spielminute Joey Breitfeld auf Seiten der Gastgeber. Nach Zuspiel im Strafraum traf der Offensivakteur zur 1:0 Pausenführung.

In der zweiten Hälfte kamen beide Teams unverändert aus der Kabine. BFC mit mehr Spielanteilen und mehr Ballbesitz. Das Team um Kapitän Maxime Awoudja verteidigte weiter aufopferungsvoll. Vor allem der aktive Joey Breitfeld sorgte immer wieder für Gefahr im letzten Drittel, jedoch ohne komplette Durchschlagskraft. Das Spiel vor 2.518 Zuschauern wurde zunehmend von Unterbrechungen und Foulspielen geprägt. In der 71. Minute ließ sich dann Henry Jon Crosthwaite zu einer Unsportlichkeit hinziehen und trat Marco Wolf, nachdem dieser den Ball im Vorwärtsgang weiterspielen wollte. Somit waren die Erfurter die letzten zwanzig Minuten in Überzahl. Mit den offensiven Hereinnahmen von Dennis Lerche und Obed Ugondu war die Marschrichtung klar (73.). Immer wieder versuchte RWE nun mehr Spielanteile zu bekommen und die Umschaltaktionen zu nutzen. Mit den Einwechselungen von Dominik Duncan, Lars Kleiner (80.) und Maxime Langner (87.) kamen nochmal frische Kräfte ins Spiel. Die beiden zuletzt genannten waren dann maßgeblich am Punktgewinn beteiligt. Einen langen Ball fand den Weg in den Strafraum zu Maxime Langner, der den Ball behaupten konnte und den besser positionieren Lars Kleiner bediente. Der Erfurter Flügelspieler nahm den Ball direkt und traf wuchtig ins obere rechte Eck. Dies war auch der Schlusspunkt in einem sehr intensiven Regionalliga-Spiel.

Fazit: Mit einem Punkt mehr verließ der FC RWE die Hauptstadt und hat durch zwei aufopferungsvolle und engagierte Leistungen vier Punkte aus den letzten beiden Spielen holen können. Kommende Woche geht es in die englische Woche und mit zwei Heimspielen im Steigerwaldstadion gegen Babelsberg (02.10.)