
Fabian Beigl bleibt dem SV Pullach erhalten. Sportlicher Leiter Daniel Schmaus hört dagegen auf, Erik Forvald übernimmt seinen Posten.
Den frisch gebackenen Meister und Landesliga-Aufsteiger SC Olching empfängt der SV Pullach am Samstag (14 Uhr) zum Abschluss einer wechselhaften Saison in der Bezirksliga Süd. „Dies war ein Jahr der Stabilisierung, jetzt will ich eine Saison der Konstanz“, blickt Fabian Beigl schon voraus. Pullachs Trainer wird nämlich an der Gistlstraße bleiben: „Ich habe verlängert, genauso wie mein Co-Trainer Daniel Gitzel, was mir wichtig war, weil er trotz seines sehr jungen Alters (21 - d. Red.) einen Super-Job macht.“
Dagegen hört der Sportliche Leiter Daniel Schmaus auf. „Das war intern schon länger besprochen, aber wir haben mit Erik Forvald bereits einen Nachfolger. Der Kontakt kam über meinen Vorgänger Vinzenz Loistl zustande, weil die beiden mal beruflich was miteinander zu tun hatten“, erklärt Beigl.
Forvald, der bei einigen Vereinen Jugendtrainer war, zuletzt beim ASV Dachau, unterstützt den Coach schon fleißig bei der Kaderplanung. Dass diese frühzeitig passiert, war nach dem Abstieg über die Relegation und der damit verbundenen Hängepartie in punkto Personalien vor einem Jahr eine Voraussetzung für Beigls weiteres Engagement. Auch wenn er noch keine Namen nennt, verkündet der Trainer die Verpflichtung einiger Neuzugänge. „Wir werden breit aufgestellt sein und auch die Qualität verbessern können. Denn auch fast alle Führungsspieler haben zugesagt zu bleiben. Robin Hoffmann wird seine Karriere allerdings wohl beenden, seine Erfahrung wird uns abgehen“, so Beigl.
Auch Michael Wich wird den SVP verlassen, bei drei, vier Spielern sei die Entscheidung noch offen, so der Coach, der auf die positive Entwicklung seiner vielen Youngster setzt. „Leopold Adomeit hat zuletzt Stabilität in der Innenverteidigung gezeigt, Maurus Miller und Samuel O’Bryant haben Verantwortung übernommen“, lobt Beigl, der zudem Kevin Sadiq, Paul Breuling und Zakarie Mudei als künftige Hoffnungsträger nennt, und dann natürlich das Quartett der „Pullacher Jungs“ mit David Perl, Sanntino Pandza, Antonio Brandi, und Vinzenz Neubauer: „Dass sie alle mindestens 20 Einsätze hatten, freut mich besonders, Perl hat dabei 20 Scorerpunkte erzielt, Pandza 16.“
Deshalb ist der Coach mit dem derzeit achten Platz nicht unzufrieden: „Vor der Saison hätte ich das unterschrieben. Ich muss den Jungs Respekt zollen, auch wen ein paar nicht so gute Spiele dabei waren, aber das sehe ich als Teil der Entwicklung.“ Künftig gelte es aber, „die Defensive zu stabilsieren und mehr Effizienz in der Offensive zu zeigen.“
Am Samstag erwartet Beigl einen schönen Abschluss mit Einlaufkindern und anschließender Feier, gerne auch mit den Olchinger Meisterspielern, die er aber vorher noch zu ärgern hofft, auch dank besserer Personalsituation: „Ein Punkt wäre schön, drei perfekt. Wir wollen uns aber vor allem spielerisch gut präsentieren.“ (um)