2026-03-11T14:31:18.301Z

Allgemeines

PSG triumphiert im Supercup nach Elfmeterschießen gegen Marseille

Paris Saint-Germain hat sich den französischen Supercup (Trophée des Champions) nach einem dramatischen Finale im Elfmeterschießen mit 6:3 gegen Olympique Marseille gesichert. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden, nachdem PSG eine frühe Führung aus der Hand gegeben und sich erst tief in der Nachspielzeit in die Entscheidung gerettet hatte. Das Spiel wurde im Jaber Al Ahmad International Stadium in Kuwait ausgetragen.

von Gerd Jung · 08.01.2026, 21:26 Uhr · 0 Leser

Die Pariser erwischten den besseren Start und belohnten sich früh. Ousmane Dembélé nutzte in der 13. Minute eine Unachtsamkeit in der Marseille-Defensive und lupfte den Ball sehenswert über den zu weit vor seinem Tor stehenden Geronimo Rulli hinweg zur 1:0-Führung. In der Folge blieb PSG spielbestimmend, doch Marseille fand zunehmend besser in die Partie. Amine Gouiri und Leonardo Balerdi sorgten mit Abschlüssen für Gefahr, scheiterten jedoch jeweils am aufmerksamen PSG-Torhüter Lucas Chevalier.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Intensität spürbar zu. Marseille wurde mutiger und kam in der 76. Minute zum Ausgleich, als Mason Greenwood einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Die Partie schien endgültig zugunsten von OM zu kippen, als Willian Pacho in der 87. Minute unglücklich ins eigene Tor traf. PSG zeigte jedoch Moral: In der fünften Minute der Nachspielzeit verlängerte Bradley Barcola eine Flanke per Kopf auf Gonçalo Ramos, der aus kurzer Distanz zum 2:2 einschob und sein Team ins Elfmeterschießen rettete.

Dort avancierte Lucas Chevalier endgültig zum Matchwinner. Während Gonçalo Ramos, Vitinha, Nuno Mendes und Désiré Doué für PSG souverän trafen, scheiterten bei Marseille Traoré und O’Riley am PSG-Keeper. Murillo verwandelte zwar einen Versuch für OM, am Ende setzte sich Paris jedoch verdient mit 6:3 durch und sicherte sich den ersten Titel der Saison. Gelbe Karten sahen im intensiven Klassiker Aubameyang, Medina, Højbjerg sowie Zaïre-Emery.

Paris St. Germain – Olympique Marseille 6:3 n.E.

Paris St. Germain: Lucas Chevalier, Marquinhos, Nuno Mendes, Willian Pacho, Vitinha, Warren Zaire Emery (89. Senny Mayulu), Fabián Ruiz (89. Goncalo Ramos), Joao Neves, Ousmane Dembélé, Desire Doué, Khvicha Kvaratskhelia (72. Bradley Barcola) - Trainer: Luis Enrique

Olympique Marseille: Gerónimo Rulli, Leonardo Balerdi, Facundo Medina, Emerson, Benjamin Pavard, Geoffrey Kondogbia, Pierre-Emile Höjbjerg, Mason Greenwood (90. Matthew O'Riley), Amine Gouiri (67. Pierre-Emerick Aubameyang), Igor Paixao (68. Hamed Traoré), Timothy Weah (77. Amir Murillo) - Trainer: Roberto de Zerbi

Schiedsrichter: Thomas Leonard

Tore: 1:0 Ousmane Dembélé (13.), 1:1 Mason Greenwood (75. Foulelfmeter), 1:2 Willian Pacho (87. Eigentor), 2:2 Goncalo Ramos (90.+5), 3:2 Goncalo Ramos (91. i.E.), 4:2 Vitinha (91. i.E.), 5:2 Nuno Mendes (91. i.E.), 5:3 Amir Murillo (91. i.E.), 6:3 Desire Doué (91. i.E.)

Besondere Vorkommnisse: Hamed Traoré (Olympique Marseille) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Lucas Chevalier (91.). Matthew O'Riley (Olympique Marseille) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Lucas Chevalier (91.).