2026-06-01T10:27:43.393Z

Allgemeines

Preming angelt sich Oberpollings Urgestein Hönl

Der Kapitän des Bezirksliga-Absteigers soll beim Kreisklassisten eine Führungsrolle bekleiden

von Thomas Seidl · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
Fabian Hönl soll der SG Preming mit seiner Erfahrung und Qualität weiterhelfen
Fabian Hönl soll der SG Preming mit seiner Erfahrung und Qualität weiterhelfen – Foto: Karl-Heinz Hönl

Die SG Preming hat mit einer starken Frühjahrsrunde das Kreisklassen-Abstiegsgespenst eindrucksvoll vertrieben und möchten den Schwung der letzten Wochen und Monate mit in die Spielzeit 2026/2027 nehmen. Um sportlich bestmöglich aufgestellt zu sein, hat der Verein auf die Abgänge von Spielertrainer Marco de Lima, der spielender Co beim Kreisligisten SV Perlesreut wird, und Andreas Seidl (Spielertrainer SG Zenting / Thannberg) reagiert und Verstärkungen an Land gezogen. Viel verspricht man sich vor allem von Routinier Fabian Hönl, der den SV Oberpolling viele Jahre als Kapitän aufs Feld geführt hat.

Der 33-jährige Mittelfeldmann, der allerdings in der Vergangenheit immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, bestritt für die Grün-Weißen 70 Bezirksliga-Einsätze und machte beim SVO viele Höhen, aber auch ein paar Tiefen mit. "Die Zusage von Fabi ist für uns eine tolle Sache. Er ist ein überragender Typ, der auf dem Platz vorangeht und genau so einen Spieler brauchen wir", freut sich SG-Manager Daniel Stetter.




Neu im Kader ist zudem Darius Ursu. Der gebürtiger Rumäne wohnt in Tittling und greift nach einer längeren Fußballpause wieder an. Der 18-jährige verbrachte einen Teil seiner Jugendzeit beim 1. FC Passau. Mit Julian Wenzel rückt zudem ein vielversprechendes Eigengewächs aus der eigenen Nachwuchsabteilung nach. Den Job des Tormanntrainers, den bislang Robert Grundmüller ausübte, wird künftig der Ur-Rudertinger Christian Schneider übernehmen. Florian Denk unterstützt ihn dabei und nimmt außerdem die Rolle des Backup-Keepers ein.





Gefahndet wird noch nach einem Partner für Neu-Coach Sepp Gsödl. "Wir sind noch nach der Suche nach einem Co-Spielertrainer. Wenn wir diese Position auch noch mit einem guten Mann besetzen können, sind wir sehr gut aufgestellt. Wenn uns das nicht gelingt, ist uns allerdings auch nicht bange", sagt Stetter.