So läuft der Auf- und Abstieg in den Kreisligen in Dusburg-Mülheim-Dinslaken.
So läuft der Auf- und Abstieg in den Kreisligen in Dusburg-Mülheim-Dinslaken. – Foto: Thomas Rinke

Update: Auf- und Abstieg in den Duisburger Kreisligen

Die große FuPa-Übersicht zur Kreisliga A, B und C in Duisburg-Mülheim-Dinslaken.

Wie in jedem Jahr erreichen uns auch in diesem Jahr mit dem beginnenden Frühjahr auch vermehrt die Fragen zum Auf- und Abstieg in den Kreisligen. Und wie ihr das gewohnt seid, haben wir auch diesmal wieder den Versuch unternommen, das, was oft nur in komplizierten Diagrammen und verstrickten Bestimmungen zu finden ist, möglichst verständlich zu formulieren. So soll es diesmal in den Kreisligen in Duisburg-Mülheim-Dinslaken laufen.

Zehn Bezirksligisten aus dem Kreis gibt es, wovon sechs in Gruppe 7, drei in Gruppe 8 und noch der SV Genc Osman II in Gruppe 6 an den Start gegangen sind. Die maximal noch mögliche Zahl der Absteiger aus dem Kreis Duisburg-Mülheim-Dinslaken liegt bei fünf, im unglücklichsten Fall. Ungeachtet dessen ist klar, dass in allen Konstellationen nur die beiden Meister aus den Gruppen der Kreisliga A den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen. Etwas komplizierter wird es dann beim Abstieg aus der Kreisliga A. Mit nur vier Mannschaften steigen hier in der Tat die wenigsten Teams in die Kreisliga B ab, wenn es genau einen Absteiger in der Bezirksliga aus dem Kreis gibt. Dann wären es also nur zwei je Gruppe. Insgesamt sechs Teams müssen runter, wenn es keinen, drei oder fünf Absteiger geben sollte, während es insgesamt sogar acht Teams (also vier je Gruppe) erwischt, sollten es zwei oder vier Absteiger sein.

Mitfiebern mit der Bezirksliga

Ein ähnliches Wechselspiel ist auch beim Aufstieg aus der Kreisliga B in die Kreisliga A verankert. Hier steigen nur die drei Meister auf, wenn es einen, drei oder fünf Absteiger aus den Bezirksligen gibt. Gibt es jedoch keinen, zwei oder vier Absteiger in den Bezirksligen, so steigen jeweils auch die Vizemeister auf, es gäbe also sechs Aufsteiger. Einfacher hingegen ist die Regelung beim Abstieg aus der Kreisliga A. Hier steigen in allen Fällen je zwei Mannschaften aus den drei Gruppen ab, also insgesamt sechs Teams müssen in die Kreisliga C.

Wie auch in der Kreisliga A und B wurde in der Kreisliga C eine Lösung gefunden, die das Austragen zusätzlicher Auf- und Abstiegsspiele vermeidet. Nur ohne Absteiger in der Bezirksliga wären aus der Kreisligen C je drei Mannschaften aus den vier Gruppen in die Kreisliga B aufgestiegen. Sind es einer oder bis zu vier Absteiger aus der Bezirksliga, so steigen je zwei Teams pro Gruppe auf, also insgesamt acht. Erst bei fünf Absteigern aus der Bezirksliga wären nur noch die Meister aufgestiegen.

Direkter Vergleich, dann Entscheidungsspiel

Bei Punktgleichheit von zwei oder mehreren Mannschaften auf einem für den Auf- oder Abstieg relevanten Platz zählt in allen Ligen des Kreises zunächst der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel bei der Platzierungsreihenfolge. Ergibt sich daraus eine Punkt- und Torgleichheit, kommt es zu einem Entscheidungsspiel auf neutralem Platz. Sollten mehr als zwei Mannschaften punktgleich sein, so zählt der direkte Vergleich aus allen Spielen dieser Teams gegeneinander. Hier könnte also im Extremfall eine Entscheidungsrunde drohen. Eine Mannschaft, gegen die in einem für den direkten Vergleich relevanten Spiel eine Spielwertung erfolgte, ist im direkten Vergleich automatisch unterlegen.

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Aufrufe: 031.5.2022, 09:55 Uhr
Sascha KöppenAutor