VfB gewinnt Rückrundenauftakt

Die vergangene Hinrunde beendete der VfB, mit vier Pleiten in Folge, denkbar schlecht. Während man in den vergangenen Jahre stets in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt war, geht der Blick in diesem Jahr eher in Richtung der Abstiegsplätze. Durch den neuen Kunstrasenplatz konnte in der Vorbereitung zumindest ein kontinuierlicher Trainingsbetrieb gewährleistet werden. Mit dem PSK stand dem VfB zum Rückrundenauftakt direkt sein „Angstgegner“ gegenüber. Nichtsdestotrotz waren drei Punkte Pflicht, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Auf dem holprigen Platz begannen beide Mannschaften offensiv verhalten und Torchancen waren hierbei nur Mangelware. Der VfB hatte zwar ein wenig mehr Spielanteile, konnte sich aber auch kaum Torchancen erspielen. Somit ging es verdientermaßen torlos in die Pause. Die zweite Halbzeit zeigte direkt ein anderes Bild. Bereits in der 53. Minute konnte der VfB durch Stürmer Paul Groß den wichtigen Führungstreffer erzielen. Nach einem schönen Angriff musste dieser den Ball aus wenigen Metern noch nur einschieben. Im Anschluss verursachte der VfB zu viele unnötige Standardsituationen. Doch diese wurden gut verteidigt und verursachten nur wenig Torgefahr. Defensiv stand der VfB kompakt und ermöglichte dem PSK nur sehr wenige Abschlussmöglichkeiten. In der Offensive scheiterte man oftmals am letzten Pass, wodurch es bis zur 84. Minute andauerte, ehe der VfB die Partie entscheiden konnte. Eine gefährliche Flanke wurde auf Seiten des PSK nicht entscheidend geklärt, über Umwege gelangte der Ball anschließend zu Kai Gegenheimer, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und trocken verwertete. Anschließend gab es keine weiteren Höhepunkte mehr und der VfB konnte seine Pleiten-Serie endlich durchbrechen. Positiv zu erwähnen ist vor allem die defensive Stabilität, wodurch die Partie ohne Gegentreffer beendet werden konnte.
Aufrufe: 09.3.2020, 17:15 Uhr
Marc MärschAutor

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