Die TSG Wittershausen hat das Finale des Frauen-Bezirkspokals Nordschwarzwald mit 4:3 gegen die SG SV Glatten/SV Hopfau gewonnen. In einem packenden Spiel mit dramatischen Wendungen drehte die TSG einen 0:2-Rückstand. Dreifach-Torschützin Jana Thiel und eine geschlossene Teamleistung sorgten für den Titelgewinn – ein Sieg, der für Trainer Benjamin Schneider besondere Bedeutung hat.
Standesgemäße Feier nach großem Spiel
„Wir haben es ordentlich krachen lassen, so ein Sieg muss schließlich auch standesgemäß gefeiert werden“, erklärt Trainer Benjamin Schneider nach dem packenden Pokalfinale. Die Freude war spürbar – und verdient. Denn was sein Team zuvor auf dem Platz geleistet hatte, war nicht weniger als ein emotionaler Kraftakt.
Pokalsieg als greifbarer Traum
Schon vor dem Finale war klar: Der Pokal war das große Ziel der TSG Wittershausen. „Wenn es eine Chance auf einen Titel gab, dann im Pokal – und dafür haben wir alles in die Waagschale geworfen“, so Schneider. Das Team wollte unbedingt diesen Erfolg – und kämpfte sich nach frühem Rückstand eindrucksvoll zurück.
Geschlossenheit und Wille als Erfolgsfaktoren
Was am Ende den Unterschied ausmachte? Für Schneider ist die Antwort klar: „Die mannschaftliche Geschlossenheit und der unbändige Wille.“ Trotz der Rückschläge blieb das Team fokussiert, glaubte an seine Chance – und belohnte sich mit einem Finalsieg, der in Erinnerung bleiben wird.
Spielverlauf: Aus Rückstand wird Pokalsieg
Die SG Glatten/Hopfau erwischte den besseren Start: Annika Gaiser (17.) und Anja Lewandowski (30.) brachten das Team früh mit 2:0 in Führung. Die TSG Wittershausen wirkte jedoch unbeeindruckt und verkürzte noch vor der Pause durch Sina Geißinger (39.) auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel übernahm Wittershausen die Kontrolle.
Jana Thiel wurde zur prägenden Figur des Spiels: Erst glich sie per Foulelfmeter zum 2:2 aus (69.), dann traf sie in der 76. Minute zur Führung und legte nur vier Minuten später mit dem 2:4 (80.) nach. Der späte Anschlusstreffer durch Doreen Dienel (89.) sorgte noch einmal für Spannung – änderte aber nichts mehr am Sieg der TSG.
Ein Titel mit Symbolkraft für eine Ära
Der gewonnene Pokal hat für den Verein nicht nur sportlichen Wert. „Er bekommt einen besonderen Ehrenplatz, weil er auch das Ende einer Generation darstellt“, erklärt Schneider. Der Triumph ist nicht nur Lohn harter Arbeit – er markiert auch einen Wendepunkt. Der Bezirkspokal steht damit sinnbildlich für das, was dieses Team über Jahre ausgezeichnet hat: Zusammenhalt, Mut und Leidenschaft.
Ein Finale voller Emotionen
„Es war alles dabei – Höhen und Tiefen, die komplette Achterbahn der Gefühle“, fasst Schneider das Spiel zusammen. Genau diese Mischung aus Kampf, Charakter und Klasse macht diesen Pokalsieg so besonders. Für die TSG Wittershausen ist es ein historischer Moment – und ein würdiger Abschluss für eine prägende Mannschaft.