
REGION. Nach dem Pokal ist vor dem Pokal. Oder noch mittendrin. Von den acht Achtelfinalisten, die den Einzug ins Viertelfinale schaffen sollten, stehen sieben fest. Bislang sind je drei Oberligisten und drei Verbandsligisten sowie ein Landesligist qualifiziert. Der Letzte im Bunde wird am kommenden Dienstag zwischen dem FC Speyer und Basara Mainz ermittelt.
Der Sieger der Nachzügler-Partie hat es im Viertelfinale mit einem ganz dicken Brocken zu tun: Es wartet Oberligist und Vorjahresfinalist FK Pirmasens, der jüngst den SV Gonsenheim mit 2:1 ausgeschaltet hat.
Aber auch die anderen Partien der „letzten Acht“ haben es in sich. Dafür sorgte das Los-Team beim Südwestdeutschen Fußballverband um Pokalspielleiter Klaus Karl (Weingarten) und die „Losfee“, Verbandssportlehrer Heinz Jürgen Schlösser, die bereits am Vormittag nach dem Achtelfinalabend die nächsten Paarungen aus dem Topf zauberten: So erwartet Ex-Oberligist Arminia Ludwigshafen im Pfälzer Nachbarduell den aktuellen Oberliga-Spitzenreiter TuS Mechtersheim.
Duell der Last-Minute-Sieger: Der SC Idar-Oberstein, der auf den letzten Drücker 4:3 beim FC Schmittweiler-Callbach gewonnen hatte, reist zum Traditionsklub Südwest Ludwigshafen, der sich wiederum parallel nach Rückstand doch noch mit 3:2 nach Verlängerung beim Bezirksligisten FSV Saulheim eine Runde weitergequält hatte.
Auch für „Klein gegen Groß“ sorgte Heinz Jürgen Schlösser, der seit 1991 im SWFV tätig ist, seit 1996 als Verbandstrainer: Der SV Büchelberg, Verbandsligist aus der 900-Einwohner-Gemeinde bei Wörth, erwartet nämlich den Titelverteidiger aus der Landeshauptstadt. Der TSV Schott hatte seine Ambitionen beim 3:0 in Hüffelsheim eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Anreise wird im Viertelfinale allerdings deutlich länger: Die weitest mögliche Pokalfahrt führt die Mainzer über 140 Kilometer (einfache Fahrt) in die Südpfalz.
Anstoß der vier Viertelfinals ist offiziell bereits in knapp zwei Wochen, nämlich am 14. Oktober. Verlegungen sind möglich, allerdings sollten alle Paarungen bis Ende Oktober abgeschlossen sein, wie Klaus Karl betont. Die beiden Halbfinals steigen dann erst 2027 am 23. und 24. März, das Endspiel am „Tag der Amateure“ am 29. Mai.