2026-03-13T07:45:35.464Z

Pokal

Pokal: Kracher-Halbfinale zwischen Walldorf und Groß-Gerau

Favorisierte Walldorfer wollen sich für die Halbfinal-Niederlage im Vorjahr beim VfR revanchieren

von Marc Schüler · Heute, 15:00 Uhr · 0 Leser
Topspiel im Halbfinale: Der VfR Groß-Gerau empfängt Rot-Weiß Walldorf.
Topspiel im Halbfinale: Der VfR Groß-Gerau empfängt Rot-Weiß Walldorf. – Foto: Dominik Claus (Archiv)

Groß-Gerau. Die großen Überraschungen blieben aus und so sind es die vier besten Teams aus dem Kreis Groß-Gerau, die im Halbfinale des Kreispokals aufeinandertreffen. Dabei bekommt es Titelverteidiger VfR Groß-Gerau in einem quasi vorweggenommenen Finale mit Hessenligist RW Walldorf zu tun, während es Dersim Rüsselsheim in der anderen Halbfinalpartie mit Gruppenliga-Konkurrent VfB Ginsheim zu tun bekommt.

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„Zwar geht unser Team nur als Außenseiter in die Begegnung, konnte aber von den letzten vier Spielen gegeneinander die Walldorfer zweimal besiegen“, so der Hinweis vom ehemaligen VfR Vorsitzenden Gerhard Schmidt. Keinesfalls chancenlos ist der Verbandsligist aus Groß-Gerau gegen die favorisierten Walldorfer.

Die Favoritenrolle liegt allerdings deutlich auf Seiten der Gäste, die nicht nur eine Klasse höher spielen. Die U23 des Hessenligisten ist nämlich in der gleichen Spielklasse wie der VfR angesiedelt und gewann gegen Groß-Gerau zuletzt 2:1. „Wir freuen uns gegen eine Top-Mannschaft aus dem Kreis zu spielen, mit Abstand die beste Mannschaft aus dem Kreis. Wir nehmen das als Bonusspiel und hoffen auf eine Überraschung wie letztes Mal. Gerne wäre ich gegen Artur Lemm nochmal angetreten, den ich schon lange kenne, ich bin gespannt, wie sich der Trainerwechsel in dieser Partie auswirken wird“, sagt Groß-Geraus sportlicher Leiter Driton Kameraj dazu.

Rot-Weiss Walldorf zog durch ein souveränes 4:0 beim Gruppenligisten SV 07 Geinsheim ins Halbfinale ein. Dabei erinnert sich der Kreispokalsieger der Saison 2023/24 allerdings auch noch gut an die Niederlage im Halbfinale des vergangenen Jahres beim VfR Groß-Gerau (1:2) und will es dieses Mal besser machen. Dabei ist derzeit noch ungewiss, wer die Mannschaft aufs Feld führen wird, nachdem am Sonntag der eh am Saisonende scheidende Trainer Artur Lemm vorzeitig entlassen wurde.