
Am Wochenende kämpfen vier verbliebene Teams um die beiden Finaltickets im Berliner Landespokal der 1. Herren.
Das erste der beiden Halbfinalspiele bestreiten die Ligakontrahenten VSG Altglienicke und Hertha 03 Zehlendorf. In der Regionalliga Nordost setzte sich die VSG in dieser Saison zwei Mal durch. In der mittlerweile heimischen Spree-Arena in Fürstenwalde gewann Altglienicke zum Saisonauftakt 2:0. Im Stadion Lichterfelde folgte Anfang Dezember ein 1:3-Auswärtserfolg. Neben den direkten Duellen spricht auch die Tabellensituation klar für Altglienicke. Das Team von Interimstrainer Dan Twardzik ist Sechster, während Zehlendorf am Tabellenende steht. Aber: Die kleine Hertha dürfte dennoch mit ordentlich Selbstvertrauen anreisen, schlug am Mittwochabend den Tabellenführer Lok Leipzig auswärts überraschend. Doch auch Altglienicke war unter der Woche erfolgreich, gewann zu Hause gegen Eilenburg. Für die Hausherren dürfte außerdem der Heimvorteil sprechen. Und anders als im Ligabetrieb ist es ein echter Heimvorteil. Denn das Spiel findet in Berlin an der Köpenicker Landstraße statt. Also dort, wo die VSG ihre Trainingsstätte hat und immer wieder auch Testspiele bestritt. Es wird mit ordentlich Zuschauern gerechnet, so hört man. Schließlich ist der Weg dieses Mal nicht so weit.
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Am Sonntag erwartet der einzig verbliebene Oberligist Sparta Lichtenberg den dritten Regionalligisten im Wettbewerb, den BFC Dynamo. Auch hier dürfte der Zuschauerandrang groß werden. Der BFC soll rund 600 Karten bekommen haben. Womöglich finden sich rund um das Paul-Kalkbrenner-Sportfeld noch mehr Menschen ein. Sportlich spricht vieles für die Gäste, die allein aufgrund der Ligazugehörigkeit natürlich als Favorit ins Spiel gehen. Und seit dem Trainerwechsel von Dennis Kutrieb auf Sven Körner läuft es auch besser. Aber: Das Nachholspiel gegen Luckenwalde am Mittwochabend verlor der BFC daheim mit 0:1. Sparta konnte sich derweil die ganze Woche über auf dieses Highlight-Spiel vorbereiten und zieht vielleicht aus dem letzten direkten Duell noch etwas Kraft, auch wenn dieses schon knapp drei Jahre zurückliegt. Aber damals gewann Sparta, das zu dem Zeitpunkt sogar noch Berlin-Liga spielte, überraschend mit 5:1, ebenfalls im Pokal-Halbfinale.
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