2025-12-03T05:51:34.672Z

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Im Kampf um wichtige Ballgewinne und Punkte: Kirchseeons (schwarz) Mislav Vidak und Maxi Kammermaier (VfB II).
Im Kampf um wichtige Ballgewinne und Punkte: Kirchseeons (schwarz) Mislav Vidak und Maxi Kammermaier (VfB II). – Foto: SRO

Poing will gegen Doppelaufsteiger die Tabellenführung verteidigen

Kreisklasse 6

Spannung vor dem Topspiel: Der Liganeuling Feldkirchen will mit Euphorie und zwei Aufstiegen Poing herausfordern.

Noch vor der Winterpause würde Übungsleiter Michael Franz mit seinem jungen Zornedinger Team den „nächsten Entwicklungsschritt“ machen. Der da wäre, „gegen eines der vermeintlich besseren Teams, die in der Tabelle über uns stehen, einen Dreier einzufahren“. Anders ausgedrückt, möchte die Bezirksligavertretung des TSV am Sonntagmittag den „Höhenkirchener Lauf stoppen“. Drei Siege fuhr die SpVgg zuletzt ein und kletterte damit bis auf Rang sieben.

Doch auch Franz und seine Zornedinger sind gut drauf und auf die Aufgabe in Höhenkirchen bestens eingestellt. „Wir hoffen, dass wir die positiven Ergebnisse der letzten Wochen, mit zwei Siegen aus drei Spielen, mitnehmen können“, sieht sich Michael Franz gleichwohl einer unverändert ausbaufähigen Personalsituation ausgesetzt. „Wir haben viele Ausfälle und Verletzte. Trotzdem werden wir wie jede Woche 15, 16 gute Kicker auf den Rasen bringen und versuchen, dem Gegner wieder weh zu tun.“

Stefan de Prato freut sich auf das Topspiel der Kreisklasse 6 (München). Nicht nur, dass er mit seinen Poingern als Tabellenführer antreten darf. Sondern auch über seine Rückkehr nach Feldkirchen. „Da habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Aber oft in meiner Kindheit.“ Jetzt will er mit seinem Team Platz eins beim Tabellendritten verteidigen. Eine Aufgabe, die er mit Respekt angeht: „Wer zweimal hintereinander aufsteigt, kann keine großen Probleme haben.“ Stefan de Prato sieht beim Liganeuling um Coach Thomas Englert eine „wahnsinnige Euphorie“. Dagegen muss er auf zwei seiner wichtigsten Poinger Spieler verzichten: Ivan Sadric und Granit Bobaj fallen wohl für längere Zeit aus.

Nach reichlich ungenügendem Ertrag in den letzten Spielwochen sollte sich der FC Markt Schwaben rechtzeitig vor der Winterpause noch etwas Punktespeck anfuttern. Am besten gleich an diesem Sonntag, im Sechs-Punkte-Spiel gegen den TSV Haar. Durch die mageren Ergebnisse zuletzt rutschte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Widl ganz nahe an die Abstiegsplätze, bei einer Niederlage gegen den TSV Haar droht sogar der Absturz auf diese. Mit einem Sieg könnte dagegen wieder ein kleines Ruhepolster zur Konkurrenz gebettet werden.

Das anstehende Auswärtsspiel ist erneut eines, dem Trainer Dimitrios Georgakopoulos das Prädikat verleiht: „Musst du gewinnen, wenn du oben mitspielen willst.“ Und das wollen seine Kirchseeoner durchaus, nachdem es zuletzt immer punkteträchtiger läuft. Die Tabellenspitze der Kreisklasse 6 (München) ist in Sicht- und Schlagweite gekommen. In den kommenden Partien bis zur Winterpause könnte der Grundstein gelegt werden, um im kommenden Jahr um den Wiederaufstieg mitzuspielen. Die Punkte aus Putzbrunn vorausgesetzt. Zumal der PSV noch ein wenig am jüngsten Spiel zu knabbern haben dürfte, als man gegen Poing mit 1:6 den Kürzeren zog.

Als Stimmungsdämpfer wollte ASV-Coach Kosta Fotiadis die knappe 1:2-Niederlage vergangenes Wochenende gegen Zornedings Zweitvertretung nicht bezeichnen. „Aber ein kleiner Dämpfer war es schon“, räumte der Glonner ein, nachdem sein Team doch zuvor den so lange ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren hatte. Die Motivation im Trainingsbetrieb werde schon deshalb nicht geringer, weil das rettende Ufer selbst für das Schlusslicht der Kreisklasse 6 nach wie vor nur einen Sieg entfernt ist.

„Natürlich wollen wir die rote Laterne abgeben und bis zum Winter so nah am Mittelfeld dran sein, um beruhigt arbeiten zu können“, umreißt Fotiadis die Marschrichtung, die seine ASV-Kicker nun auf den Kunstrasen der BSA Feldbergstraße führt. „Bei diesem Wetter ist das eigentlich eh gut und Dreistern ist ein Team, das wie alle anderen auch schlagbar ist“, bleibt Fotiadis Optimist.

Nicht ganz für das Spitzenfeld der Liga reicht momentan das Leistungsvermögen der Forstinninger Reserve. Gegen die ersten fünf Teams in der Tabelle sprang lediglich ein Remis heraus bei vier Niederlagen, zuletzt das 2:3 gegen den TSV Feldkirchen. Ihre Punkte muss die Schunk-Truppe also gegen machbare Kontrahenten aus dem eigenen Ligaumfeld sammeln, zum Beispiel gegen den TSV Hohenbrunn. Mit einem Sieg könnte sich der VfB II wieder ein Stück weit von der Abstiegszone entfernen.

Aufrufe: 031.10.2025, 13:09 Uhr
Christian ScharlAutor