
Mit einem Punkt fürs Selbstbewusstsein belohnten sich die Kicker des VfB Forstinning II im Derby gegen den SV Hohenlinden. Nach drei Niederlagen in Folge bot die VfB-Reserve den immer noch nahe dem Aufstiegsbereich liegenden Gästen Paroli und durfte sich über den erkämpften Zähler freuen.
Nach Einschätzung von sowohl Forstinnings Trainer Hubert Schunk als auch Hohenlindens Abteilungsleiter Falk Hüniger entsprach die Punktteilung den Spielanteilen. Für die Healiner wird es nun aber immer schwieriger, noch an den Relegationsrang heranzurücken. „Dafür wäre ein Dreier wichtig gewesen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die anderen Mannschaften noch auslassen“, zeigt sich Hüniger realistisch.
Die Partie im Forstinninger Sportzentrum begann mit einem Paukenschlag und einem Tor für die Heimelf. Jonas Eisenreich, eigentlich nicht als Kopfball-Spezialist bekannt, köpfte einen Eckball von Florian Brummer zum frühen 1:0 ein (7.). Die Chance zum Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel vereitelte Forstinnings Schlussmann Fabian Parteli mit einem gehaltenen Strafstoß von Zoran Pejic.
Seinen Fehlschuss machte der Offensivakteur aber später mit dem 1:1 nach einem durchgerutschten Eckball wieder wett (79.). Kurz darauf vergab Moritz Wimmer die Großchance zum möglichen Hohenlindener Sieg, wieder reagierte Parteli vorzüglich.
„Das war ein perfekter Spieltag für uns“, jubelte Poings Co-Trainer Florian Muck nach dem deutlichen Derbysieg am Sonntagnachmittag gegen den FC Markt Schwaben. Denn neben den eigenen drei Punkten ließen die beiden Verfolger aus Grafing und Dreistern durch das 1:1-Remis im direkten Duell Federn und verloren im Meister- und Aufstiegsrennen der Kreisklasse 6 (München) weiter Boden im Vergleich zu Poing.
Nico Simicevic brachte Poing zunächst mit 1:0 in Front (23.), dann schlich sich unnötige Hektik beim Spitzenreiter ein. Dies nutzte der Gast zum dann verdienten Ausgleich von Maximilian Ibisch (35.), ehe erneut Nico Simicevic die Poinger mit seinem 2:1 wieder in die Spur brachte (44.). Mit einem Doppelpack stellte Maximilian Urban den Sieg sicher (63./90.).
„Wir haben in der ersten Halbzeit vieles richtig gemacht. Am Ende stehen wir aber wieder mit null Punkten da. Es war auch in der Höhe absolut verdient“, bekannte Trainer Michael Franz nach der 2:5-Niederlage seines TSV Zorneding II im Abstiegsduell gegen den TSV Haar. „Wenn man sich in so einem wichtigen Spiel einfach solche krassen Fehler leistet, hat man auch nicht mehr verdient. Das muss man auch mal klar so ansprechen.“
Den frühen Rückstand durch Reinhold Pommerenke (4.) konnte Zorneding per Doppelschlag von Barancan Sengül (33.) und Eduard Ospelkaus (35.) drehen. Maikel Stawarczyk glich postwendend aus, ehe nach der Pause alle Dämme brachen. Pommerenke mit zwei weiteren Toren (49./53.) sowie erneut Stawarczyk (56.) stellten das Ergebnis früh auf 5:2. „Wir waren nach der Pause überhaupt nicht auf dem Platz“, ärgerte sich Franz.