
Es war ein schweres Stück Arbeit. Nach einer roten Karte gegen Jonas Kreickenbaum in der 68. Minute musste der TuS GW Pödinghausen im Heimspiel gegen den VfL Mennighüffen zu zehnt weiterspielen. Ein Heimsieg mit Schönheitsfehler.
Jonas Kreickenbaum, nach einer Stunde bei den Gastgebern für Oguz Peker eingewechselt, sah in der 68. Minute den roten Karton und fehlt den Pödinghausern nun erst einmal. Den knappen 2:1-Vorsprung brachten die Hausherren aber auch in Unterzahl über die Ziellinie.
„Aus meiner Sicht war es keine rote Karte, sondern ein gelbwürdiges Foul im Mittelfeld. Ich hatte den Eindruck, dass sich auch die Mennighüffer über die Entscheidung gewundert haben. Vor der kämpferischen Leistung in Unterzahl kann ich meiner Mannschaft nur großen Respekt zollen. Es war kein Leckerbissen für die Zuschauer, aber solche Spiele muss man auch mal schmutzig gewinnen, in der vergangenen Saison hätten wir das nicht geschafft“, stellte GWP-Trainer Holm Windmann fest.
So viel Spannung wäre in Pödinghausen gar nicht nötig gewesen, denn Sakir Seyhan Gülec mit seinem sechsten Saisontreffer zum 1:0 (23.) und Nico Bergmann (50.) hatten den Tabellenführer standesgemäß auf die Siegerstraße manövriert. Moritz Büscher verkürzte für die Gäste (52.). Die kamen in der Schlussphase auf, die Pödinghauser um Torwart Nino vom Hofe und Kapitän Philip Ewert ließen sich den Dreier aber nicht mehr nehmen.
Bis Weihnachten hat der Bezirksliga-Tabellenführer jetzt noch drei Spiele vor der Brust: zunächst auswärts beim FSC Eisbergen, dann noch zweimal zu Hause gegen Brake und den SC Bünde.