
Die heutigen Nachhole in der NOFV-Oberliga Süd brachten die Statik an der Tabellenspitze ins Wanken und sorgten im Abstiegskampf für hochemotionale Momente. Während die Topteams empfindliche Dämpfer hinnehmen mussten, bewiesen die Verfolger und Kellerkinder eine unbändige Moral, die das Klassement kurz vor der entscheidenden Saisonphase ordentlich durchschüttelt.
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In einer elektrisierenden Atmosphäre vor 722 Zuschauern empfing der VFC Plauen den Spitzenreiter RSV Eintracht 1949. Das Spiel begann mit einem herben Rückschlag für die Gäste, als Louis Samson bereits in der 3. Minute ein Eigentor zum 1:0 für Plauen unterlief. Die Eintracht bewies jedoch Kampfgeist und kam durch Till Plumpe in der 11. Minute zum schnellen 1:1-Ausgleich. Die Entscheidung in dieser emotional geführten Partie fiel kurz nach dem Seitenwechsel: Tyron Profis verwandelte in der 49. Minute einen Foulelfmeter zum 2:1-Endstand.
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Vor 201 Zuschauern lieferte sich der FC Einheit Wernigerode ein intensives Duell mit dem VfB 1921 Krieschow. Die Gäste präsentierten sich in der ersten Halbzeit kaltschnäuzig und zielstrebig. Torjäger Andy Hebler markierte in der 15. Minute die 0:1-Führung, bevor Martin Zurawsky in der 31. Minute auf 0:2 erhöhte. In der Schlussphase bäumte sich Wernigerode noch einmal auf und kam durch einen von Niclas Treu in der 79. Minute verwandelten Foulelfmeter zum 1:2-Anschluss. Am Ende rettete Krieschow den knappen Vorsprung über die Zeit.
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Eine Geduldsprobe erlebten die Fans beim Aufeinandertreffen zwischen dem VfB Auerbach 1906 und dem 1. SC 1911 Heiligenstadt. In einer von taktischer Disziplin geprägten Partie neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. Erst in der dramatischen Schlussphase gelang der Heimmannschaft der entscheidende Durchbruch. Ben Colin Weigel erzielte in der 87. Minute den vielumjubelten Treffer zum 1:0-Sieg.
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Für eine Überraschung sorgte der 1. FC Lok Stendal beim SC Freital. Vor 395 Zuschauern agierte der Aufsteiger aus der Altmark mutig und leidenschaftlich gegen den Tabellenzweiten. Den goldenen Treffer des Tages erzielte Illia Ilchenko bereits in der 21. Minute zum 0:1. Freital rannte in der Folge verzweifelt an, fand aber kein Mittel gegen das leidenschaftliche Stendaler Abwehrbollwerk.
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