2026-02-20T12:29:42.904Z

Vom Spielfeldrand

Platzverweis, Freistoß, Feierabend: Lathen dreht auf

von P. M. · Heute, 08:00 Uhr · 0 Leser

Im Duell der Schwergewichte zwischen dem SV Raspo Lathen und dem SV Erika-Altenberge kippte eine enge Partie binnen Minuten und endete in einer Machtdemonstration. Fünf Tore, eine Rote Karte und ein Dickmann in Torlaune.

Bestes Fußballwetter, volle Vorfreude, zwei Teams mit einem Punkt Abstand und 45 Minuten lang genau das, was das Topspiel versprach: viel Tempo, Chancen auf beiden Seiten, eine Partie auf Messers Schneide.

Doch dann kam Minute 48. Und mit ihr die Notbremse.

Die Szene, die alles veränderte

Felix Kühnast sieht Rot. Notbremse. Erste Rote Karte der Saison für Erika-Altenberge. Und plötzlich ist aus „ausgeglichen“ ganz schnell „auf einmal schwierig“ geworden.

Was folgt? Freistoß Lathen.

Was passiert? Dominic Dickmann tritt an.

Was dann passiert? 1:0. Direkt verwandelt. 13. Saisontor.

Binnen einer Minute ist das Spiel gekippt.

Erika hatte zuvor durchaus mitgespielt, setzte Nadelstiche, kam zu Großchancen. Doch in Unterzahl wurde es gegen die Offensive von Raspo, die ohnehin im Schnitt mehr als zwei Tore pro Spiel erzielt, eine echte Mammutaufgabe.

Dickmann, Kröger und ganz viel Nachspielzeit

Lathen roch nun Blut. Dickmann erhöhte in der 70. Minute auf 2:0 (Saisontor 14), Nils Kröger legte in Minute 88 das 3:0 nach.

Und weil es offenbar noch nicht deutlich genug war, wurde die Nachspielzeit zur persönlichen Showeinlage:

90’+1 - Dickmann mit seinem dritten Treffer des Tages (Saisontor 15).

90’+5 - Pascal-Alexander Dickmann setzt den Schlusspunkt zum 5:0.

Was zur Pause noch nach „enge Kiste“ roch, endete als klarer Heimsieg.

Live begleitet von Robin Peters

Durch das Geschehen führte im FuPa-Liveticker Robin Peters, der jede Großchance, jeden Wechsel und jede Wendung festhielt – vom ersten Schuss über das Aluminium bis zur finalen Jubeltraube in der Nachspielzeit.

Am Ende bleibt:

Ein Topspiel, das lange eines war, bis eine Szene alles veränderte. Und ein SV Raspo Lathen, der nach dem 6:1 gegen Papenburg nun auch im nächsten Spitzenduell fünfmal zuschlägt.

Schwergewichte? Ja.

Aber am Sonntag wog eines deutlich mehr.